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Klaus Peter Sasse wird 70 Jahre alt



09. März 2014

Süderländer Volksfreund  Peter von der Beck

Der Bürgermeister / Politik / Kunst / Persönliches

Kaum zu glauben. Klaus Peter Sasse wird am Sonntag 70 Jahre alt. Und der hauptamtliche Bürgermeister ist gerne in Amt und Würden, er ist offensichtlich fit. Erst in wenigen Wochen geht der passionierte Motorradfahrer – eher ungern – in Pension. Dann ist er in einem Alter, in welchem schon so mancher seit einem guten Jahrzehnt den Ruhestand genießt. Nicht so Klaus Peter Sasse. Einer von Neuenrades besten Standortfaktoren führt seit fast fünfzehn Jahren die Verwaltung – man kann sagen souverän.

Klaus Peter Sasse und Neuenrade – das gehört für Außenstehende zusammen. So erscheinen die Neuenrader wie eine eingeschworene Truppe, die von ihrem Sasse angeführt wird. Ungerechte Steuerpolitik gegenüber der Kleinstadt Neuenrade: Sasse und die seinen demonstrieren in Düsseldorf, mit dem Bürgermeister an vorderster Front. So kennt man ihn eben: Er verschafft sich Gehör, er verschafft sich Öffentlichkeit, die Butter lässt sich der Bürgermeister meist nicht vom Neuenrader Bütterken nehmen. Und in seinem Neuenrader Reich kommt keiner an ihm vorbei. Wenn da jemand über Sasse spricht, da schwingt auch immer ein bissehen Respekt mit. Auch bei jenen, die nicht unbedingt zu seinen Fans zählen. Auch davon gibt es welche. Doch sehr viele mögen ihn. Kinder haben Spaß an ihrem Bürgermeister. Unvergessen der Sprechgesang bei einer Veranstaltung im Jugendzentrum: „Herr Sasse, Herr Sasse, Herr Sasse“, so tönte es immer wieder mit Begeisterung. Das freut den Bürgermeister, der gerne mal von sich in der dritten Person spricht. Und der Bürgermeister erfreut sich am Pausenlärm, der vom nahen Schulhof in sein Büro hinüberschallt. „Das ist Musik in meinen Ohren“, hat er mal gesagt. Er liest gerne mal in der Burgschule vor. Ganz klar: Kinder liegen ihm am Herzen. Kein Wunder, dass der Freitagnachmittag für seine Enkel reserviert ist.

Klaus Peter Sasse erscheint durchaus als ein Mann des Kompromisses. Er hört sich andere Argumente an, lässt sie in seine Entscheidungen einfließen oder er lässt andere am Entstehungsprozess seiner Entscheidungen teilhaben. Aber es gibt auch eine andere Facette des Klaus Peter Sasse. Langjährige Weggefährten sagen von ihm, dass er seine Ecken und Kanten habe, dass er empfindlich auf Widerstand reagiere und dass er das, was er unbedingt wolle, auch durchboxe. Etwas Wichtiges wird ihm noch attestiert: die Fähigkeit zur Selbstkritik. Sasse selbst sagt: „Andere sind auch gut, die machen es nur anders gut“. Er hole sich häufig Rat und die eigenen Denkstrukturen, die müsse er immer wieder in Frage stellen.

Und dann gibt es noch den Bürgermeister und die schönen Künste. Kein Zweifel, da hat (auch) er sehr viel getan für die Stadt. Der sucht als Chef des forumneuenrade auch gerne mal den Künstler, der in Neuenrade ausstellt, persönlich auf, trinkt ein Gläschen und spricht mit ihm über die Kunst. Er hat ein funktionierendes Kultursystem in Neuenrade installiert, auch mit dem Kaisergarten. Er mag Geschichten und Geschichte – ob Motte, ob Statt Museum, da hängt er sich gerne mit rein. Der Klaus Peter Sasse liebt den Kleinen Prinzen, er unterschreibt die Glückwunschkarten für die Jubilare selbstverständlich eigenhändig, er blickt quasi monatlich auf die Entwicklung der Einwohnerzahlen in Neuenrade und zählt und freut sich über jedes Baby, das geboren wird.

Klaus Peter Sasse zeigt auch häufiger mal öffentlich Gefühl. Und bei Angelegenheiten, die ihn bewegen, da bewegt er die Menschen.

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