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CDU Neuenrade

Pflege in Neuenrade



16. April 2014

Der Anteil der älteren und alternden Bevölkerung nimmt aufgrund der demographischen Entwicklung immer mehr zu. Die einen sind fit und gesund, während andere der Pflege bedürfen. Besonders nach einem Krankenhausaufenthalt tritt dieser Zustand häufig auf.

Zu diesem Thema hatte die CDU Senioren Union einen kompetenten Referenten eingeladen, nämlich den CDU Ratsherrn Rüdiger Schmitt, den Inhaber des Pflegedienstes MDA. Das Interesse an diesem Thema zeigte die hohe Zahl der Anwesenden.

Zunächst ging Schmitt darauf ein, wie er in seinem pflegeberuflichen Werdegang zur pflegerischen Selbstständigkeit seit dem Jahre 2007gekommen sei. Sein Motto laute: In der Pflege einen diakonischen Auftrag zu erfüllen und dem zu Pflegenden zu dienen.

 

 Er stellte in seinen Ausführungen klar, was bei Pflegebedürftigkeit zu beachten sei. Zunächst sei ein Informationsgespräch erforderlich, anhand dessen der pflegerische Aufwand zu beurteilen sei. Daraufhin werde ein Kostenvoranschlag erstellt. Der Medizinische Dienst der Krankenkassen stelle die Pflegestufe von 1 – 3 fest, was manchmal auch bereits im Krankenhaus erfolge. Seit einiger Zeit gebe es auch die Stufe 0. Beim Besuch des Medizinischen Dienstes biete Rüdiger Schmitt seine Anwesenheit an.

 Ziel seines Pflegedienstes sei es auch, vorhandene Fähigkeiten der Patienten zu erhalten und durch Mobilisation zu versuchen, dass der Patient wieder vieles alleine könne. Die Zeiten in der Pflege, sogenannte Pflegemodule, sind begrenzt, z.B. für das Duschen 35 Minuten. Die Zeiten würden vom Medizinischen Dienst gemacht. Der auch die Pflegedienste überprüfe und benote.

Wenn jemand Pflegegeld in Anspruch nehme und durch Familienangehörige die Pflege übernommen werde, sehe der Gesetzgeber vor, dass zweimal im Jahr eine Überprüfung erfolge.

Der Referent stellte auch einige Hilfsmittel vor, die eine Pflege und die Tätigkeiten des Kranken erleichtern.

Die Zahl der pflegebedürftigen Personen steige aufgrund der demografischen Entwicklung weiter an und es sei oft schwer, qualifizierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu bekommen.

Auf viele Fragen aus dem Teilnehmerkreis konnte Schmitt wichtige Informationen geben, so dass diese Veranstaltung als besonders informativ und lehrreich anzusehen ist.

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