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Mehr gemeinsame Aktionen



05. September 2013

Süderländer Volksfreund  Bürger der Wahlbezirke 7 und 8 folgen Einladung zum Bürgergespräch / Ideen und Kritik
Von Udo Schnücker

Mehr gemeinsame Aktionen Bürger der Wahlbezirke 7 und 8 folgen Einladung zum Bürgergespräch / Ideen und Kritik Von Udo Schnücker NEUENRADE Die Bürger in Neuenrade sorgen sich nach wie vor um die Sicherheit im Straßenverkehr und um fehlende Polizeipräsenz. Das wurde im Rahmen des zweiten Bürgergespräches deutlich, zudem die Kommunalpolitiker Antonius Wiesemann und Michael Beringhoff am Donnerstag vornehmlich Bürger aus ihren Wahlbezirken 7 und 8 eingeladen hatten.

Festzuhalten ist, dass die Neuenrader offenbar mehr gemeinsame Aktionen favorisieren, die das Miteinander stärken. Eine Gesprächsteilnehmerin unterbreitete den Vorschlag, dass in der Adventszeit gesponserte Weihnachtsbäume im Stadtgebiet aufgestellt werden könnten. Kindergarten- oder Grundschulkinder könnten diese, möglicherweise in Kooperation mit der Kinderkunstschule, schmücken und auch wieder abgeschmücken. Der Vorschlag werde aufgenommen und in Absprache mit dem Verkehrsverein solle die Realisierung überprüft werden, versicherten die Initiatioren des zweiten Bürgergesprächs. Zuvor hatten sowohl Wiesemann als auch Beringhoff eine durchweg positive Bilanz aus dem vergangenen Bürgergespräch gezogen. Verschiedene Anregungen seien erfolgreich umgesetzt worden. An der Abzweigung Spielplatz Lange Gasse/Gartenweg wurde eine Sitzbank installiert und der inzwischen gegründete Arbeitskreis „Grüner Daumen" habe mit der Bepflanzung und Pflege der Blümenkübel im Stadtgebiet für mehr Farbe gesorgt. Die Arbeit des Arbeitskreises erzeuge ein positives Echo in der Bevölkerung, erfreulicherweise signalisierten noch mehr Bürger ihre Bereitschaft zur Mitarbeit.

Mit der durchgeführten Tempo-30-Aktion vor Kindergärten sei zwar kurzfristig eine leichte Besserung eingetreten, doch bleibe besonders in den frühen Morgenstunden festzustellen, dass Autofahrer Verkehrsschilder missachteten, berichteten Anwohner. Vorgeschlagen wurde, in Tempo-30-Bereichen Holzkübel aufzustellen, um Autofahrer zum langsameren Fahren zu veranlassen. Die derzeitige Polizeipräsenz wurde von den anwesenden Bürgern als nicht ausreichend angesehen. Zwar habe Neuenrade – so Michael Beringhoff – zwei Polizeistellen, doch sei davon nur eine besetzt. Neuenrade habe leider keinen Anspruch auf eine Polizeiwache. Der Verkehrssituation in Neuenrade und der damit verbundenen Problematik standen die anwesenden Bürger kritisch gegenüber. Der Bau der Umgehungsstraße bleibe das „A und O der weiteren Stadtentwicklung" stellte Antonius Wiesemann fest. Dazu zähle auch, dass der Schwerlastverkehr aus der Innenstadt heraus müsse, so Wiesemann weiter.

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