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CDU Neuenrade - Mit vollem Einsatz...

CDU Neuenrade

Emotionen und Gänsehaut beim Jubiläum der Seniorenunion



05. November 2013



„Bei euch fühle ich mich immer wohl", brachte es Bürgermeister Klaus Peter Sasse bei der Feierstunde zum 25-Jährigen Bestehen der Neuenrader Seniorunion auf den Punkt. Mehr als 60 Gäste dachten genauso und waren der Einladung in den Kaisergarten gefolgt, wo SU-Vorsitzender Axel Struwe am Montag seine erste Begrüßungsrede nach seiner Wahl am 7. Oktober hielt.

 

Er begrüßte neben den vielen Freunden und Mitgliedern der Seniorenunion auch zwei Gründungsmitglieder. Helga Klinke und Hanns Wülle sind Mitglieder der ersten Stunde, halfen die Seniorenunion im Jahre 1988 aus der Taufe zu heben. Wülle war dann auch der erste Vorsitzende. „In den Jahren unseres Bestehens gab es nur drei Vorsitzende, von mir mal abgesehen. Das ist ein gutes Zeichen und zeugt auch von Kontinuität", meinte Struwe.

"Herzlichen Glückwunsch Herr Struwe!"

Neben den beiden Gründungsmitgliedern und dem Bürgermeister begrüßte er Ortsunionsvorsitzenden Torsten Schneider, Eberhard Bauerdick (Vorsitzender des Kreis- und Bezirksverbandes sowie die frischgebackene Bundestagsabgeordnete Christel Voßbeck-Kayser. Natürlich gab es auch Glückwünsche aus Berlin. Die hatte Bundesvorsitzender Dr. Otto Wulff gesendet, der auch Struwe zu dessen Wahl zum Vorsitzenden gratulierte.

Bauerdick erinnerte sich noch an die schöne Feier zum 20-Jährigen Bestehen vor fünf Jahren. „Und seit dem hat sich nur auf einem Posten etwas verändert. Herzlichen Glückwunsch Herr Struwe! Immer wieder gelang es der Neuenrader Seniorenunion, nach so einem Wechsel an der Spitze einen reibungslosen Start hinzulegen", lobte er.

Voßbeck-Kayser sprach ebenfalls viel Lob aus und hob besonders das Engagement und das Durchhaltevermögen der Seniorenunion hervor: „Jeden Monat ein interessantes Programm, da kann sich mancher Jugendlicher eine Scheibe von abschneiden". Stellvertretende Vorsitzende Margret Vitz hatte sich die Arbeit gemacht, eine Chronik der letzten 25 Jahre zu erstellen und vorzulesen. "25 Jahre sind eine lange Zeit für die Seniorenunion, doch eine kurze für Neuenrade", meinte sie. Viele Höhen und wenige Tiefen hielt das Vierteljahrhundert bereit, angefangen mit der Empfehlung der Gründung im Rahmen einer Ratssitzung 1988. Die Gründung folgte am 11.11.1988 im Gasthaus „Zur Post". Mehrmals unterstützte die Seniorenuniom im Wahlkampf den CDU-Kandidaten. Auch rührende Momente hatte Vitz auf ihrem Blatt stehen. Da hätte die musikalische Begleitung der Musikschule Lennetal nicht passender sein können. Begleitet von Irmhild Haastert am Klavier sang Patricia Vivanco „You raise me up" und sorgte damit für Gänsehaut im Saal.

Flammende Rede

Die Emotionen griff Klaus Peter Sasse auf und hielt eine flammende Festrede. Der demografische Wandel war sein Thema. Neuenrade wird bis 2030 um mehr als zehn Prozent schrumpfen. Der Anteil der über 80-Jährigen ist dann in Neuenrade deutlich höher als in den meisten umliegenden Städten, so die Prognosen. „Wir müssen alles dransetzen, um gegen den Trend diesen Abwärtstrend aufzuhalten", forderte er. Er empörte sich über die Studie von Klaus Töpfer, die jüngst durch die Medien ging und ein Ausbluten der kleinen Städte auf dem Land vorhersagt, da es auf Dauer unwirtschaftlich sei, kulturelle, medizinische und weitere Angebote aufrecht zu erhalten. „Wir in Neuenrade haben vor zwölf Jahren angefangen, unser Konzept 'Ab in die Mitte' zu planen. Jetzt haben wir ein neues Zentrum. Für die Ansiedelung des Lidl-Marktes bin ich angefeindet worden. Das aber war die Keimzelle. Jetzt ist dort alles in Fußreichweite und auch für ältere Menschen mit Rollator zu erreichen. Das ist Lebensqualität. Altern in Neuenrade lohnt sich. Es gibt so viel mehr, als es kostet", verdeutlichte Sasse. Irmhild Haastert und Julia Schubert spielten im Querflötenduo ein paar Stücke, ehe die Veranstaltung mit dem Schlusswort und der Nationalhymne beendet wurde.

 

 

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