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Frauen-Union: Gleiches auch gleich behandeln



28. April 2012

Süderländer Volksfreund  Christdemokraten werben für Rentenangleichung bei den Erziehungszeiten / Voraussetzungen früher schlechter

MÄRKISCHER KREIS ■ Über Wochen haben die Mitglieder der Frauen-Union des Märkischen Kreises an Info-Ständen, in Geschäften und privat Unterschriften für mehr Rentengerechtigkeit fiir Frauen gesammelt.

Somit konnten die heimischen CDU-Frauen zur landesweiten Aktion der Frauen-Union NRW beitragen, um einer Forderung mehr Gewicht zu verleihen: Die Erziehungsleistung von Frauen soll in der Rente stärker berücksichtigt werden.

Konkret geht es der Frauen-Union darum, dass die Zeiten der Kindererziehung für alle Kinder bei der Rentenversicherung gleich angerechnet werden. Derzeit werden für ein Kind, das vor 1992 geboren wurde, höchstens ein Entgeltpunkt (das entspricht 27 Euro monatlich) und für ein Kind, das nach 1992 geboren wurde, mindestens drei Entgeltpunkte (82 Euro monatlich) bei der gesetzlichen Rentenversicherung angerechnet.

„Viele Frauen, die für mehr Rentengerechtigkeit unterschrieben haben, haben gesagt: ,Na. ob das was bringt?' Und heute können wir uns bei allen, die mitunterschrieben haben,bedanken und sagen: Ja, es hat etwas gebracht. Wir sind noch nicht am Ende des Ziels, aber einen großen Schritt weitergekommen. Jetzt wird es auf die konkrete inhaltliche Umsetzung ankommen", so Bernadette Böger, Kreisvorsitzende der Frauen-Union Mark. Der Chef der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, hat angekündigt, Kindererziehungszeiten in der Rente für vor 1992 geborene Kinder besser anerkennen zu wollen.

Böger weiter: „Ältere Mütter können ihre Rentenlücken kaum mehr aus eigener Kraft schließen. Gleiches muss aus Sicht der Frauen-Union auch gleich behandelt werden, zumal die Voraussetzungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf früherdeutlich schlechter waren."

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