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CDU Neuenrade - Mit vollem Einsatz...

CDU Neuenrade

Landtagsabgeordneter spricht über Fracking, Finanzen und Straßenbau



14. März 2012

DerWesten 

  Exler: Höllmecke Zumutung

Dieter Linde
Neuenrade. Gleich bei der Begrüßung hatte Wolfgang Exler, seit 2010 Mitglied der CDU-Fraktion im NRW-Landtag, als Gast der Ortsunion Neuenrade im Kaisergarten eine wichtige Information: „Wenn ich von Menden aus meinen Wahlkreis mit den Städten Balve, Neuenrade oder Plettenberg besuche, muss ich stets einen großen Umweg fahren, weil das Hönnetal wegen Hang-Sicherungsmaßnahmen gesperrt ist, doch Ende März sollen diese Arbeiten endlich abgeschlossen sein."
Exler betonte, er sei zwar jetzt seit 21 Monaten Landtagsabgeordneter, „...aber ich kann bestimmt nicht alle Fragen beantworten". Aber: er will sich für seinen Wahlkreis, für seine Wähler einzusetzen, auch wenn das nicht immer Mehrheitsmeinung ist. Da gibt es auch einmal Kritik an der eigenen Partei, wie beim Thema „Fracking". Die CDU vor Ort und im Landtag hat eine klare Position, sie sind gegen diese umweltschädliche Suche nach Gasvorkommen, „die aber dort im Bundestag entscheiden, die sind hin und wieder etwas weit weg", so Exler zur Entscheidung der CDU-Fraktion in Berlin, die Initiative, das Bergrecht zu ändern, um Fracking zu verhindern, noch zu verzögern.

 


Hoffnung macht er den Befürwortern vor Ort, die auf den Bau der Umgehungsstraße warten, um die Neuenrader Innenstadt zu entlasten. Er rechnet damit, dass noch in 2012 das Planfeststellungsverfahren eingeleitet wird, die Frage danach sei eben, wie schnell Berlin (der Bund trägt die Kosten) die Mittel freigeben wird.
Für ihn gibt es in Neuenrade noch ein anders „Straßenproblem", aus eigener Erfahrung weiß Wolfgang Exler: „Die Höllmecke, das ist für Autofahrer eine Zumutung!"
Die Finanzen in Stadt, Land und Bund waren eine weiteres Thema, auf das der 46-jährige Mendener sehr kritisch einging. Als langjähriger Kommunalpolitiker sieht er ein Hauptproblem für die Schiefläge vieler Kommunen darin, dass die Soziallasten kaum noch gestemmt werden können.
Wolfgang Exler glaubt nicht, dass es die rot-grüne Landesregierung schafft, die Schuldenbremse bis 2020 mit der momentanen Haushaltspolitik
einzuhalten. Die öffentlichen Gelder des Landes gingen aktuell zu fast 45 Prozent für Schuldentilgung und Personalkosten drauf, 440 000 Frauen und Männer sind beim Land beschäftigt.

 

 

Unsere Gesellschaft braucht mehr Kinder

In der Bildungspolitik begrüßte der Landtagsabgeordnete den Konsens zwischen den Regierungsfraktionen und der CDU, er mahnte: „Die Schöpfung fängt nicht mit dem Abitur an!" Exler gratulierte seinen Parteifreunden in Neuenrade zur Gemeinschaftsschule, er lobte das große Engagement von Schulleiterin Astrid Tillmann.
Und noch eine Mahnung des dreifachen Familienvaters: „Was wir in unserer Gesellschaft brauchen, das sind mehr Kinder!"

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