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CDU Neuenrade

Sandra Horny informiert CDU-Frauen über Projekte und Ideen für die Bücherei



27. Januar 2012


Süderländer Volksfreund  Bücherei ist Anlaufstelle

Text und Bild von Markus Jentzsch
NEUENRADE- Der Name Sandra Horny ist nicht nur in aller Munde, wenn in Neuenrade über Integration gesprochen wird. Neuerdings ist sie auch zusammen mit Andrea Glörfeld für die Bücherei verantwortlich, seit sich die langjährige Büchereileiterin Gabriele Bothe in den passiven Teil ihrer Altersteilzeit begeben hat. Grund genug für die CDU-Frauen-Union, die Neuenraderin zu einem persönlichen Gespräch einzuladen.
Horny sagte spontan zu und informierte die christdemokratische Frauenrunde am Mittwochabend in den Räumlichkeiten an der Ersten Straße über ihre Arbeit, ihre Projekte und die Zukunft der Bücherei.


Zentrum Lesen, Integration und Sprache lautet das Konzept, das hinter der Neustrukturierung der Bücherei steckt. Kurz: Zelius.
Diese Umwandlung war notwendig geworden, da eine Stadtbücherei im eigentlichen Sinne zu den freiwilligen Leistungen einer Stadt zählt, die aber finanziell auf dem Prüfstand steht.
„Die Bücherei ist weiterhin eine Anlaufstelle für die Bevölkerung", verspricht Sandra Horny und will das Rad keineswegs neu erfinden. Das Gute und Bewährte soll natürlich bestehen bleiben. Es gebe aber laut Horny noch einige Bereiche, in denen sie schlummerndes Potenzial sieht.

 

Jugendliche anzusprechen, ist der Integrationsbeauftragten eine Herzensangelegenheit. Sie könne sich eine Chill-Out-Lounge vorstellen, sagte sie der Frauen-Union, in der sich Jugendliche wohl fühlen. Während des Studiums der Tageszeitung eine Tasse Kaffee oder Tee im Sessel genießen, eine Vorstellung, mit der sich Sandra Horny durchaus anfreunden könnte.
Derzeit warten aber wichtigere Arbeiten auf sie. Aus den Augen will sie ihre Visionen aber nicht verlieren. Jetzt ist der Fokus aber erst mal auf die „Hauptbaustellen" gerichtet. Mit einem Tag der offenen Tür möchte sie die Bücherei nach einer gründlichen Durchforstung neu eröffnen. „Ein paar Sachen sind schon passiert", informierte Horny, die voller Ideen steckt. Vorlese- und Spielpaten möchte sie gerne gewinnen, Lesenächte organisieren und die Kooperation mit den benachbarten Neuenrader Schulen forcieren.
Die Neuenrader Unions-Frauen verfolgten die Ausführungen der Integrationskraft aufmerksam, während Sandra Horny ihre Energie und ihr Tatendrang in jeder Formulierung anzumerken war.
Nicht nur die christdemokratischen Frauen sind nun gespannt, welche Entwicklung die Neuenrader Bücherei unter der Leitung der engagierten Integrationsbeauftragten in Zukunft nehmen wird.

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