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CDU Neuenrade - Mit vollem Einsatz...

CDU Neuenrade

Reise der CDU Neuenrade nach Mecklenburg-Vorpommern



05. Juli 2012

Bericht von Helga Rath

Kohls „blühende Landschaften", vor etwas mehr als 20 Jahren den Menschen in den neuen Bundesländern versprochen, erlebten die Mitfahrer der CDU Neuenrade im wahrsten Sinne des Wortes. Sie bewunderten während ihrer 6-tägigen Besichtigungstour durch Mecklenburg-Vorpommern. nicht nur das leuchtende Rot der Mohnblumen und das tiefe Blau der Kornblumen an den Rainen der endlosen Felder, sondern auch kunstvoll im alten Stil restaurierte Häuser, Schlösser und Kirchen.
Reiseleiter Dieter Drangmeister hatte ein gutes Standquartier in Rostock ausgesucht. Hier fühlten sich alle pudelwohl und machten sich von hier aus jeden Morgen, gestärkt mit einem üppigen Frühstück, auf den Weg, neue Eindrücke zu gewinnen.


Da stand natürlich eine Stadtbesichtigung von Rostock an erster Stelle. Die größte und bedeutendste Stadt in Mecklenburg-Vorpommern ist eine alte und eine junge Stadt gleichermaßen, die sich am Flusslauf der Warnow erstreckt. Ihr historisches Stadtzentrum atmet hanseatisches Flair. Hier findet man auf Schritt und Tritt wertvolle Zeugnisse norddeutscher Backsteingotik, neben Kirchen auch Klöster, Stadtmauer, Tore und Giebelhäuser. In St. Marien, Rostocks schönster und bedeutendster gotischer Kirche, erklärte Reiseführerin Margret Käkenmeister den Neuenradern u.a. die komplizierten Daten der Astronomischen Uhr von 1472.
In Warnemünde, Rostocks Seebad, bestaunte die Reisegruppe nach einer Schiffsreise auf der Warnow riesige Fähren, die von hier aus nach Skandinavien fahren. Aber auch Kreuzfahrtschiffe lagen am Pier, darunter die bekannte „Aida blu", die sich zum Auslaufen auf eine Ostseekreuzfahrt vorbereitete. Einige Mutige wagten am Strand von Warnemünde ihre Zehen in das nur 15 Grad warme Ostseewasser zu stecken und barfuß in den seichten Wellen zu spazieren.
Ein weiteres Highlight war der Ausflug nach Stralsund mit dem wunderschönen Marktplatz, dem Backsteinrathaus und der Nikolaikirche. Ein Besuch auf dem Darß, der Seebrücke des mondänen Seebads Zingst, der alte Seefahrerkirche in Prerow und des Künstlerdorfes Ahrenshoop wurden zum Erlebnis, denn Reiseleiterin Käkenmeister wusste spannend zu erzählen und belebte ihre Ausführungen durch viele Dönekes in ihrer norddeutschen Mundart.
Ihre Art, mit Reiseleiter, Busfahrer und der Gruppe umzugehen, war eine Freude. Doch Rüdiger Schlupp, der Busfahrer, hatte auch manchmal seine liebe Not, wenn sie ihn mit dem langen Bus über kleine Nebenstraßen lotste. Das war besonders beim Ausflug nach Rügen der Fall. Bis zum äußersten Süd-Ost-Zipfel der Insel musste er die Gruppe fahren, damit dort bei einem Spaziergang am Bodden und über die Dünen an der offenen See jeder einen wunderschönen Eindruck von Deutschlands größter Insel bekam. Mittagspause in Binz und ein Gang durch herrliche Buchenwälder und entlang der Kreidefelsen mit grandiosen Ausblicken rundeten den Besuch auf Rügen ab.
Eine Landpartie durch Mecklenburgs „Schweiz" oder auch „Seenplatte" stand ebenfalls auf dem Programm. Unterwegs war ein Besuch auf der Burg Schlitz unumgänglich. Diese Burg, nach der „Wende" 1992 bis 1996 vom Architekturbüro Ossenberg-Engels aus Altena-Dahle für die Firma Jägermeister restauriert und als Nobelhotel eingerichtet, liegt wunderschön auf einem kleinen Hügel. Dort kann man, vorausgesetzt der Geldbeutel erlaubt es, relaxen und sich verwöhnen lassen. Waren, eine Hafenstadt an Deutschlands größtem Binnensee, der Müritz, präsentierte seine sehenswerte gut restaurierte Altstadt. Die Bootsfahrt mussten die Neuenrader leider unter Deck erleben, sonst vom Wetter verwöhnt, schickte Petrus plötzlich ein paar Regenschauer. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch.
Neben geselligem Beisammensein an den Abenden und , einem Besuch im Theater am Hafen kam natürlich auch der Fußball nicht zu kurz. Auf einer Riesenleinwand im Foyer des Hotels erlebten die Neuenrader die Fußballspiele, darunter auch das Spiel Deutschland gegen Griechenland.
Mit vielen neuen Eindrücken kehrte die Reisegruppe nach Neuenrade zurück. Alle sind sich einig: Ein vielseitiges und wohl durchdachtes Programm hatte Dieter Drangmeister vorbereitet und erfolgreich geleitet. Mit großem Applaus wurde ihm, aber auch dem umsichtigen Busfahrer Rüdiger Schlupp und den emsigen Helferinnen während der Busfahrten gedankt.
Im nächsten Jahr geht es wieder nach Berlin, zum 60. Gedenken an den 17. Juni 1953, dem Ursprung der CDU-Fahrten.

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