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CDU Neuenrade

CDU-Bürgergespräch: Anwohner fordern Geschwindigkeitskontrollen



03. September 2012

Süderländer Volksfreund  Angst um die Fahrrad-Anfänger

NEUENRADE  Ein ganzes Bündel voller Fragen, aber auch Anregungen, wurden den CDU-Ratsmitgliedern der Wahlbezirke sieben, Antonius Wiesemann, und acht, Michael Beringhoff im Rahmen eines Bürgergesprächs präsentiert.
Nach einer kurzen Begrüßung der zahlreichen Teilnehmer in der Baumschule Wiesemann entwickelte sich eine rege Diskussion. Ein Thema war die Verkehrssituation in den Wohngebieten. So seien die 30er-Zonen lobenswert, aber Verbote würden nur dann etwas bewirken, wenn sie auch überprüft würden, hieß es. Kinder könne man nur dann mit dem Rad auf der Straße fahren lassen, wenn vorn und hinten ein Erwachsener stände, der auf die Fahrzeuge achte, erklärten einige Teilnehmer. Nicht hilfreich seien die geraden Strecken im Wemensiepen. Hier erhoffen sich die Anlieger bautechnische Verengungen, um so den Verkehrsfluss zu lenken. Auch das Anbringen der Zahl 30 auf der Fahrbahn könnte ihrer Ansicht nach helfen.


Da die meisten Gehwege in der Vergangenheit gepflastert wurden, kritisierten die Teilnehmer, dass sich viele Steine absenken würden. Deshalb seien viele ältere Mitbürger gezwungen, mit ihren Rollatoren die Fahrbahn zu benutzen.
Auch die Parksituation an einigen Straßen war Gegenstand der Gespräche. Hier müsse noch einiges optimiert werden. Absolut positiv wurde der Kreisel am Feuerwehrhaus von den Anwohnern beurteilt.
 
Sorgen macht den Bürgern auch die Situation im Einzelhandel, insbesondere das Fehlen eines Drogeriemarktes wurde thematisiert. Die Leerstände auf der Ersten Straße seien erschreckend, hieß es.
Bezüglich des Kulturschuppens müsse dafür gesorgt werden, dass die Lärmbelästigung auf ein Minimum gesenkt werde, forderten einige Teilnehmer. In die Kritik geriet die städtische Bepflanzung. „Im Frühjahr sieht alles schön aus, doch im Laufe des Jahres verwildert vieles", ärgerte sich ein Teilnehmer. Um Abhilfe zu schaffen wurden spontan die Stichworte Patenschaften, ehrenamtliche Helfer und Bürgerstammtisch genannt. Ein „offener Arbeitskreis" ähnlich wie der in Küntrop wurde angeregt, und zehn Interessenten trugen sich diesbezüglich bereits in eine Liste ein.

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