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CDU Neuenrade - Mit vollem Einsatz...

CDU Neuenrade

Verkehr, Motte, Parken und Pfützen



07. Oktober 2012

Süderländer Volksfreund  NEUENRADE ▪ Die CDU-Abgeordneten nahmen sich jetzt Zeit für die Anliegen der Küntroper Bürger: Zur zweiten so genannten Halbzeitveranstaltung hatten die Kommunalpolitiker jüngst die Bürger in die Schützenhalle eingeladen.


© Kemper - Die Küntroper hören hier den Ausführunge der CDU Kommunalpolitker aufmerksam zu. ▪

Nach wie vor großes Thema des rund eineinhalbtausend Einwohner zählenden Ortsteils: Die noch stark vom Schwerlastverkehr frequentierte Garbecker Straße. Auch der Fußweg zum Bahnhof sei ein noch nicht gelöstes Problem in Küntrop. Bemängelt wurden zudem die Parkplatzsituation am Schlader Weg und der Kirchstraße, der nicht fertig gestellte Spielplatz an der Quodmicke sowie die missliche Pfützenbildung bei Regen am tiefsten Punkt Küntrops: Der Kreuzung von Winkelstraße und Gevener Weg. Zur Sprache kamen auch der marode Weg am Wellenberg, der mit Schlaglöchern übersäte Radweg an der Kläranlage vorbei nach Garbeck sowie optische Probleme am Ortseingang: Rechts der seit vier Jahren leerstehende Gasthof Schweitzer, links ein langer Bretterzaun. „Das ist kein Thema der Politik“, verwiesen die Veranstalter auf die Privatsache – „es schmeckt uns trotzdem nicht“, so Ortsvorsteher Ludger Stracke in seiner Ansprache.

 

Neben diesen „aktuell dringlichen Punkten“, wie Vorsitzender Torsten Schneider es nannte, „berichten wir auch von der Arbeit der letzten drei Jahre.“ So konnte Bürgermeister Klaus Peter Sasse verkünden, dass Ende Oktober der Aufbau der Motte fertiggestellt sein wird. Man habe auf günstige Preise achten müssen, lautete die Begründung für die lange Zeit zwischen Einlagerung und dem endgültigen Aufbau. Thematisiert wurde auch die neue Querstraße „Drostenfeld“ – und es wird deutlich: Die Straßenplanung muss im großen Zusammenhang gesehen werden, eine Maßnahme zieht offenbar andere nach sich.

„Die Garbecker Straße wollen wir seit Jahren entlasten“, bekräftigte Antonius Wiesemann vom Bau- und Planungsausschuss der Stadt. „Auf diesem guten Weg sind wir jetzt.“ Die K12 werde von einer Kreis- zu einer Gemeindestraße; während der Hüttenweg (an Arens & Hilgert vorbeiführend) wiederum zu einer Kreisstraße werde. „Das bringt Entlastung“, weiß der Neuenrader. Das Paket in Bezug auf die Garbecker Straße werde „langsam rund“.

Auf die Frage aus der Bevölkerung, wie die bauliche Entwicklung Küntrops in den nächsten Jahre aussehe, gibt es keine ganz klare Antwort: Wegen des Problems der abnehmenden Einwohnerzahlen will der Bürgermeister jedoch dafür sorgen, dass der Kauf älterer, leerstehender Gebäude für junge Familien interessant werde. In Küntrop würden erst einmal keine neuen Bauflächen mehr ausgewiesen.

In Bezug auf die Schulsituation ging Brigitte Reinken-Stork, Vertreterin des Schul- und Sportausschusses, derweil davon aus „dass wir da auf einem guten Weg sind.“ Sie zeigte sich gerade angesichts der Entwicklung der Gem zufrieden: „Ein vielfältiges Schulbild belebt die Stadt.“ Auch Fraktionsvorsitzender Marc Hantelmann kam am Sonntag zu Wort: Knapp erläuterte er das Thema Stadtentwicklung in Neuenrade. Das sei ein riesengroßer Bereich. Als „erdrutschartige Entwicklung“ und „keine schöne Situation“ beschrieb er die nicht miteinander zusammenhängenden Filialschließungen von Aldi, Schlecker und IhrPlatz. Allerdings bilde sich im Mühlendorf ein weiterer Bereich – aber: „Wir wollen nicht zwei Stadtkerne, sondern diese Bereiche zusammenführen“, so sei der Plan der Union. Die Idee dazu sei, die Erste Straße optisch aufzuwerten und eine Abgrenzung zur Straße zu schaffen, um den Bürgern ein Gefühl der Sicherheit zu geben.

Rund zwei Stunden dauerte die Veranstaltung, die damit Ludger Strackes CDU-Taktik bestätigte: „Da sein für die Menschen; hören, was sie zu sagen haben – und das dann umsetzen!“ Die nächste Halbzeitveranstaltung findet am 7. Oktober im Altenaffelner Bürgerhaus statt. ▪ Annette Kemper SV

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