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CDU Neuenrade

Altenaffelner diskutieren über Verkehrssicherheit



07. Oktober 2012

Süderländer Volksfreund  NEUENRADE ▪ Auch in Affeln, Altenaffeln und Blintrop sind die Hauptanliegen der Bürger hauptsächlich Sache des Bau- und Planungsausschusses der Stadt Neuenrade. Das Thema Windräder stand am Sonntag bei der dritten und letzten Teilzeitveranstaltung der CDU im Altenaffelner Bürgerhaus nicht im Fokus der Anwohner.

Von Annette Kemper



Junge und alte Bewohner Altenaffelns konnte die CDU zu ihrer dritten und letzten Teilzeitveranstaltung begrüßen.

 

Dagegen sorgt sich ein Bewohner um den Abfluss des Regenwassers am Birnbaum; im Wald befinde sich ein zugespültes Rohr, dessen Wasser die Straße flute und im Winter zu gefährlichem Glatteis führen könne. „Es ist sehr wichtig, dass die Anwohner Bescheid sagen, damit wir uns kümmern können", wünschte sich Antonius Wiesemann deren Initiative. So solle bei Problemen er selbst oder der Ortsvorsteher kontaktiert werden.

 

Bemängelt wurde auch der schlechte Zustand der Schulstraße. „Die Verkehrssicherung auf öffentlichen Flächen obliegt der Stadt. Oft ist so etwas aber nicht präsent", hieß es dazu aus der CDU. In diesen Rahmen gehört auch das Gesuch, die Wege zum Teipel und Plettenberger Straße frei zu schneiden. „Das Stadtgebiet ist recht groß und umfangreich. Sie können die Politik jederzeit ansprechen", bot Wiesemann an. „Die Straßen sind nicht, wie man sie sich wünscht", fand Ortsvorsteher Andreas Wiesemann, „bis auf ein paar kleine Ausnahmen können wir uns in Altenaffeln aber nicht beschweren".

Weiteres Problem: der Verkehr. Die Altenaffelner lobten den in Privatinitiative an der Diekentalstraße angebrachten Spiegel. Antonius Wiesemann zeigte sich angesichts der Verkehrssituation ratlos: „Wie sollen wir das in den Griff kriegen? Da müssen wir an unsere Eigenverantwortung denken. Wir schreiben riesig 30 auf die Straße und stellen Schilder auf, aber wenn wir uns nicht daran halten, nützt das nichts." Neben einigen desolaten Straßen monierte ein Altenaffelner die Dekoration des Ortes und die Blumentöpfe. Um die vor 15 Jahren aufgestellten Pflanzkübel habe sich niemand gekümmert, weiß Landschaftsgärtner Antonius Wiesemann. „Wir können uns die Personalkosten für die Pflege nicht mehr leisten", warf Bürgermeister Klaus Peter Sasse ein.

Bemängelt wurde am Sonntagmorgen auch die Kälte im Bürgerhaus. „Es sollte so warm sein, dass man sich wohlfühlt", befand auch der Ortsvorsteher. Das sei aber nur eine Sache der Regelung. Ebenso verhält es sich mit der Beleuchtung auf dem Schulhof: Die sei nachts häufig aus.

Für Diskussionen sorgte der Einwurf, dass die Ortsteile bei der Wirtschaftsförderung nicht vergessen werden sollten: „Die Dörfer haben alle etwas Besonderes zu bieten." Jörg Hellwig erläuterte dazu, wie Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklung und -marketing funktionieren. „Wir haben in Neuenrade mittlerweile ziemliche Probleme. Der Einzelhandel stirbt weg, dazu die demographische Entwicklung", sprach er das Thema des „Zahns der Zeit" an.

Brigitte Reinken-Stork vom Schul- und Sportausschuss erinnerte unter anderem an die positiv verlaufene Schuldiskussion von 2008, bei der der Grundschulverbund Altenaffeln-Neuenrade entstand: „Wir haben auf lange Sicht einen gesicherten Schulstandort." Auch den Bau des Vereinsheims in Affeln sowie die Errichtung des Streetsoccerplatzes in Altenaffeln rief sie ins Gedächtnis. Diese Aktionen seien von den Ortsvorstehern unterstützt worden. Außerdem sorgte der Schul- und Sportausschuss für „einige investive Maßnahmen auf Sportplätzen": Diese sind nun mit Kunstrasen ausgestattet und für den Schul- und Breitensport verfügbar. Dennoch sei das Geld begrenzt – „Wir befinden uns im Haushaltssicherungskonzept."

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