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CDU Neuenrade - Mit vollem Einsatz...

CDU Neuenrade

Ortsunion empfängt Dr. Heider



15. November 2012

Süderländer Volksfreund  CDU-Bundestagsabgeordneter bei Mitgliederversammlung / Fachkräftemangel als Thema

NEUENRADE • Dr. Matthias Heider, CDU-Bundestagsabgeordneter, war zu Gast bei der CDU Neuenrade: Bei der jüngsten Mitgliederversammlung im Kaisergarten sprach Heider über aktuelle, bundespolitische Themen, hatte aber auch viel Regionales mit im Gepäck. Am Ende, nach gut zwei Stunden, zog Thorsten Schneider, Vorsitzender der Ortsunion eine positive Bilanz: „Es war ein informativer, runder Abend".


Heider hat eine recht ansehnliche Ämterfülle: Er ist stellvertretender Vorsitzender der CDU im Märkischen Kreis, stellvertretender Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) MK sowie Bezirksvorsitzender der MIT in Südwestfalen. Nicht von ungefähr kennt er sich daher wohl gut mit dem Thema Fachkräfte aus. So warf er unter anderem einen Blick auf die Bundestagswahl 2013 und thematisierte in diesem Zuge den Fachkräftemangel der Industrie im industriell geprägten Sauerland. So fragte man sich, warum die westfälische Mittelgebirgsregion „nicht Zielgebiet für süddeutsche Ingenieure" sei.


Weiteres Thema war die kommunale Finanzpolitik: „Der Verteilungsmechanismus, der über den Kreis gesteuert wird, ist nicht gerecht", fand CDU-Vorsitzender Torsten Schneider. Da müsse man Strukturdiskussionen anstoßen. Auch Fraktionsvorsitzender Mark Hantelmann sowie Bürgermeister Klaus Peter Sasse meldeten sich bei der Finanzdiskussion zu Wort und vertraten den Neuenrader Standpunkt.
Zudem erläuterte Heider einige der aktuellen Beschlüsse der letzten Woche - hier fielen die Abschaffung der Praxisgebühr sowie das Betreuungsgeld am meisten ins Gewicht. Bei dem Betreuungsgeld könne man geteilter Meinung sein - und dem müsse man Rechnung tragen, so die Meinung von Heider, der im Wahlkreis l im MK (Lüdenscheid und Olpe) tätig ist. Weitere Themen waren der Europäische Fiskalpakt, der Europäische Stabilitätsmechanismus sowie die Energiewende und insbesondere die damit verbundenen Umlagen. „Das ist auch für heimische Unternehmen und Haushalte wichtig", sagte Schneider.
Auf die Fahnen geschrieben hat sich Heider „Jugend, Familie und ältere Generationen", da sie den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens bildeten und sich dabei immer stärkere Veränderungen abzeichneten. • anke

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