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CDU Neuenrade

CDU Ortstermin



07. Dezember 2012

DerWesten 

Zustand der Straßen - Schlaglochstreit soll bald erledigt sein

Neuenrade. Hausbesitzer der Neubaugebiete Am Lokschuppen in Neuenrade, der „Quodmicke“ in Küntrop sowie der Peter- und Paul-Straße in Affeln sollen bald ihren Ärger über den Zustand ihrer Straßen vergessen können. So das Ergebnis eines Ortstermins, den der CDU-Arbeitskreis Bauen und Planen mit dem Bauträger und Erschließungsunternehmer Dietmar Brinkmann durchführte.

 

Ausgangspunkt der Ortsbesichtigungen waren die „Halbzeitgespräche“ der Union. Bürger aus den aufgeführten Neubaugebieten hatten hier ihren Unmut über den Zustand dieser fast neuen Straßen geäußert. Die CDU nahm diese Beschwerden zum Anlass, um Dietmar Brinkmann vor Ort die Gelegenheit zu geben, die Dinge aus seiner Sicht darzustellen und zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen.
Keine öffentlichen Flächen

In den drei Fällen handelt es sich nicht nur um öffentliche, sondern auch um private Flächen. Das stellte Dietmar Brinkmann zum Beispiel Am Lokschuppen klar. Der Straßenzustand ist wenig erfreulich, dicke Pfützen sind hier zu durch- bzw. umfahren, im hinteren Bereich ist es Schotter, über den die Anwohner gehen oder fahren.

Zu den Vorwürfen in dem sachlich fairen, aber mit kritischem Hintergrund versehenen Gespräches sagte Brinkmann, dass er bisher alle Privatwege auf Neubaugebieten, die von ihm erschlossen wurden, auch gepflastert habe: „Das muss ich gar nicht machen, da ich nur für die Zuwegung zuständig bin, aber ich habe freiwillig gesagt, dass ich das mache!“

Aus technischen Gründen warte er zunächst immer zwei Jahre ab, um dann mit den Pflasterarbeiten zu beginnen. Mit den Arbeiten Am Lokschuppen werde er anfangen, „sobald die derzeitigen Arbeiten am Rüterbruch fertig sind.“

In der Küntroper „Quodmicke“ rückte zunächst der große Kinderspielplatz in den Blickpunkt. Bemängelt wurde, dass der Spielplatz noch nicht ebenerdig ist und auch nicht den erhofften Rasen zeigt. Mitglieder des CDU-Arbeitskreises kritisierten, dass auf dem Spielplatz offenbar zu viel Bauschutt abgekippt worden sei. Dies habe neben der fehlenden Ebenerdigkeit mangelnden Graswuchs zur Folge. Brinkmann: „Wir haben das Gelände mehrfach abgezogen.“ Im Straßenverlauf wird von den Anwohnern bemängelt, dass die Mehrzahl der Straßenkappen aus Gusseisen (für Wasser) in unterschiedlicher Höhe aus dem Pflasterbelag ragen und eine Stolpergefahr bilden; zuständig ist der Unternehmer, so steht es im Vertrag zwischen ihm und der Stadt.

Bauamtsleiter Marcus Henniger, der aufmerksam private und öffentlich-rechtliche Zuständigkeiten verfolgte, konnte deutlich werden: „Die Stadt hat Herrn Brinkmann aufgefordert, bis Ende diesen Jahres die Mängel in der Quodmicke zu beseitigen, natürlich auch unter Berücksichtigung der Wetterlage.“

Vergleichbare Mängel werden auch von Häuslebauern der Peter- und Paul-Straße in Affeln geäußert. Auch hier ist der Erschließungsunternehmer aufgefordert, bis Ende 2012 die Mängel zu beheben.
Bis Ende 2012 Mängel beseitigen

Der Ausschuss-Vorsitzende Toni Wiesemann: „In der Straße Am Lokschuppen ist das nach meinem Rechtsempfinden eine Angelegenheit, die zwischen Bauträger und Bauherren geregelt werden muss. In Küntrop und in Affeln liegen die Dinge anders, da ist Herr Brinkmann aufgefordert, bis Ende 2012 alle Mängel zu beseitigen.“ Wiesemann hält es für denkbar, die Kritik der Hausbesitzer zu den festgestellten Mängeln im Bauausschuss nochmals zu thematisieren.

Udo Schnücker

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