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CDU Neuenrade - Mit vollem Einsatz...

CDU Neuenrade

CDU lässt Hallen-Neubau prüfen



16. Oktober 2011

Neuenrade, 14.10.2011, Dieter Linde

Was passiert in Zukunft mit dem Sportplatz Niederheide? Von den Vereinen wird die rote Asche gar nicht mehr genutzt, Schulsport findet nur noch ganz selten dort statt, die CDU-Fraktion regt an, über eine zusätzliche Sporthalle/Mehrzweckhalle nachzudenken.

 

Was wird aus dem ehemaligen Sportplatz Niederheide? Diese Frage stellen sich viele Neuenrader. Macht dort eine neue Sporthalle Sinn?, fragt sich die CDU-Ratsfraktion und hat eine entsprechende Anfrage an den Bürgermeister gestellt.

Zurzeit wird der Sportplatz Niederheide nur noch gelegentlich für den Schulsport benötigt? Der TuS Neuenrade ist mit seinen Fußballern - Senioren und Jugend - ins Waldstadion umgezogen. Die Leichtathleten haben dort ebenfalls ihre Heimat. Schulsport findet nur in wenigen Ausnahmefällen auf der (ungeliebten) roten Asche Niederheide statt. Allerdings ist noch nicht ganz klar, wie sich der Bedarf verändert, wenn in den kommenden Jahr en die Gemeinschaftsschule weiter wächst.

Für die Union ist eine Sache ganz sicher, so Sprecher Alexander Klinke: „Auf keinen Fall werden wir dieses Grundstück der Stadt an einen Investor für Wohnungs- oder Geschäftsbauten verkaufen!"

 

Für die Union stellt sich die Frage, ob man das Gelände nicht besser öffentlich nutzen kann, wobei das langfristig gedachte Überlegungen sind. Die CDU-Anfrage hat drei Kernpunkte:

 

  • 1. Ist der Bau einer weiteren Sporthalle für den Schulsport erforderlich und sinnvoll?
  • 2. Da die vorhandenen Sporthallen bereits sehr gut ausgelastet sind, sollte geprüft werden, ob so für den TuS und andere Vereine Entlastung geschaffen werden kann.
  • 3. Es bietet sich an, die restliche Fläche als Außensportanlage herzurichten.

Mehrzweckhalle macht auch Sinn

Alexander Klinke ergänzt: „In der Fraktion haben wir auch schon kurz angesprochen, ob an dieser Stelle sogar eine Mehrzweckhalle Sinn machen würde, die also über den Sport hinaus genutzt wird. Alles aber Gedankenspiele und Überlegungen, die ganz sicher nicht kurzfristig realisiert werden können, doch wir wollen Möglichkeiten ausloten."

Die Fraktion begründet eine solche Maßnahme unter anderem damit, dass die Attraktivität der Gemeinschaftsschule weiter erhöht würde, auch für den Freizeitsport neue Möglichkeiten geschaffen würden. Mit einbinden solle man bei allen Überlegungen auch den Bedarf der Waldorfschule.

Man sehe zwar die schwierige finanzielle Situation der öffentlichen Hand, dennoch müsse man konsequent in die Infrastruktur der Stadt investieren. Klinke: „Auch wenn solche Projekte erst in drei, vier oder fünf Jahren aufgegriffen werden, müssen wir als Politiker frühzeitig die Weichen stellen!"

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