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CDU Neuenrade

CDU-Frauenunion spendet 250 Euro an die Frühförderstelle der Lebenshilfe



19. August 2011

Individuelle Förderung


Text und Bild von David Schröder (SV)
NEUENRADE • Über eine Spende von der CDU-Frauenunion freuten sich am Dienstag die Mitarbeiter der Frühförderstelle des Vereins Lebenshilfe in Neuenrade. Die Vorsitzende Waltraud Schulte übergab an Diplom-Sozialpädagogin Heike Lerch die Summe von 250 Euro, um die Arbeit der Einrichtung Hinter der Stadt 8 zu unterstützen.
Auf dem Fest zum fünfjährigen Bestehen der Zweigstelle der Lebenshilfe im vergangenen Jahr knüpften die Unionsfrauen den ersten Kontakt zur Frühförderstelle. „Das ist etwas, was wir unterstützen wollen", stellte Schulte schon damals fest. Das Spendengeld stammt jetzt aus dem Erlös des jährlichen Trödelbasars der CDU-Frauen. In gemütlicher Runde informierten sich am Dienstag auch die Mitglieder Gisela Uhlig und Ruth Sange in der Einrichtung bei Heike Lerch.
Seit sechs Jahren befindet sich die Frühförderstelle mittlerweile an dem festen Standort Hinter der Stadt. Zuvor hatte der Verein Lebenshilfe mit seinen Mitarbeitern die Kinder in den Neuenrader Kindergärten und im eigenen Zuhause aufgesucht. Durch die gestiegene Zahl an förderbedürftigen Kindern wurde der Wunsch nach eigenen Räumlichkeiten erfüllt. Jetzt auch für Gruppen, wie eine für jüngere Kinder mit Down-Syndrom.
„Was bedeutet eigentlich Frühförderung?", war eine der Fragen der kleinen Frauengruppe. Lerch konnte die Arbeit der Sozialpädagogen in Neuenrade genau erklären. „Das Ziel von Frühförderung besteht darin, Kinder, die von Behinderung bedroht sind oder eine Behinderung haben, in ihrer Entwicklung zu fördern, damit sie am Leben in der Gemeinschaft teilnehmen können", betonte Lerch.
Etwa 50 Kinder fördern die Mitarbeiter der Lebenshilfe in Neuenrade individuell. Die Kinder im Alter zwischen null und sechs Jahren weisen dabei sehr unterschiedlichen Förderbedarf auf, von kleineren Auffälligkeiten bis zu schweren Behinderungen. In Ausnahmefällen geschieht die Förderung auch noch außerhalb, ansonsten kommen die Kinder mit ihren Eltern aber in die Einrichtung. In einstündigen Sitzungen wird genau auf das gegebene Defizit eingegangen. So wird zum Beispiel die Motorik mit speziellen Übungen geschult.
Genau für diesen Bereich soll die Spende auch eingesetzt werden. Im Raum für die kleineren Kinder im Untergeschoss der Förderstelle soll an einer Sprossenwand ein Kletterlaufbrett mit einer stumpfen Oberfläche angeschafft werden. Daneben soll eine Wand komplett mit einer Tafelfarbe gestrichen werden.
„Wir haben viele Wünsche", ist Heike Lerch über jede Spende dankbar. Auch die Spender der Frauenunion zeigten sich überzeugt vom Begünstigten ihres Engagements. Nach Absprache planen die CDU-Frauen einen weiteren Besuch in der Einrichtung an einem Abend, um mehr Mitgliedern einen Einblick in die Arbeit der Frühförderstelle zu ermöglichen.

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