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CDU Neuenrade - Mit vollem Einsatz...

CDU Neuenrade

Blumen für die besten Kreis-Ideen



06. Juni 2011

Beim Wettbewerb der CDU Ortsunion siegten Judith Kräuter und Grünen-Sprecher Dietrich Maurer

 

Udo Schnücker

Neuenrade. Der CDU Ortsverband Neuenrade hat an der neuen Verkehrskreisel auf der B 229 die Sieger seines Ideen- und Namenswettbewerbs mit einem Blumenstrauß geehrt. Vor fast einem Jahr hatten die Christdemokraten zu Vorschlägen aufgerufen, welche Namen der neue Kreisverkehr erhalten soll und wie er zusätzlich auch optisch attraktiv gestaltet werden kann.
Nach Angaben des CDU-Ortsunionsvorsitzenden Torsten Schneider haben sich die an dem Wettbewerb teilnehmenden Bürger sehr ernsthaft mit dem Thema befasst, ein Dutzend Vorschläge standen abschließend zur Auswahl.
Den Vorschlag für den besten optischen Blickfang unterbreitete Judith Krauter. Sie hatte das inzwischen installierte Mühlenrad favorisiert. Mit ihrem Vorschlag hat Judith Krauter an die Neuenrader Historie erinnert. Von 1713 bis 1900 - so hatte Unionsvorsitzende Schneider recherchiert - gab es im Bereich der heutigen Firma Büsche die einstige Gertrudenmühle. Neben dem Mühlenrad gibt es bereits die Ortsbezeichnung „Neue Mühle".
Den besten Vorschlag zur Namensbezeichnung des Kreisverkehrs unterbreitete Dietrich Maurer, seit Jahren für die Grünen im Rat der Stadt. Der Naturfreund hatte den Begriff „Hönne-Insel" unterbreitet und damit beim sonst politischen Mitbewerber offene Türen eingerannt.
Die Bezeichnung „Hönne-Insel" stehe im nahe liegenden Bezug zur Hönne und passe zum Gesamtbild lobte der CDU-Vorsitzende den Ratskollegen der grünen Fraktion.
Mit dem Wettbewerb habe die CDU Neuenrade bewusst neue Wege beschritten, erklärte Torsten Schneider das Vorschlagsverfahren. Das Einbeziehen der Meinung der Bevölkerung in lokale Themen komme damit gut zum Ausdruck. Eine Meinungsfindung müsse nicht unbedingt in Parteigremien stattfinden. Sowohl der Begriff der „Hönne-Insel" als auch das „Wasserrad" fand im parlamentarischen Verlauf das einstimmige Votum aller Parteien im Rat der Stadt.
Die Fraktion der Grünen hat inzwischen angeregt, den Betrieb des Wasserrades einschließlich der Beleuchtung durch eine solarbetriebene Anlage zu sichern. Auf Dauer, so am Dienstag Ratsherr Dietrich Maurer, werde das zur umweltschonenden Kostensenkung beitragen.
Die Idee zur Installierung einer Solaranlage sei erst jetzt bei den Grünen entstanden, so Maurer auf WR-Anfrage. Über die Höhe der Kosten konnte er keine Angaben machen, da muss die Verwaltung rechnen.

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