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CDU Neuenrade

CDU-Antrag: Mühlrad für „Hönne-Insel"



09. Juli 2010

Christdemokraten wollen Gestaltung des Kreisverkehrs im Rat thematisieren

Setzen sich für eine „attraktive Verkehrsinsel" ein, von links: Tony Wiesemann (Vorsitzender Bauausschuss), Torsten Schneider (CDU-Vorsitzender),Judith Kräuter (Vorschlag für das Mühlrad),Dietrich Maurer (Vorschlag für den Namen „Hönne-Insel") und Jörg Hellweg (Vorsitzender Stadtentwicklungsausschuss).

Von Matthias Clever - SV
NEUENRADE • Historischer Hingucker: Im Herbst soll mit den Bauarbeiten des langdiskutierten Kreisverkehrs an der Kreuzung am Feuerwehrhaus begonnen werden. „Wir wollen eine schöne Gestaltung, die passt", sagte Alexander Klinke im Gespräch mit der Redaktion. Daher hatte der Fraktionsvorsitzende der CDU zu einem Ideenwettbewerb aufgerufen um die Bürger bei den Planungen „mitzunehmen".
Mehr als 20 Vorschläge reichten die Neuenrader für die Gestaltung und die Namensgebung für die Verkehrsinsel ein. Daraus formulierte Klinke nun einen Antrag, den er in der Ratssitzung am Donnerstag zur Abstimmung stellen will.


„In der Mitte des Kreisverkehrs wird ein Mühlrad aufgestellt, das mit Hönnewasser betrieben wird", erklärte Alexander Klinke. Auf diese Weise werde an die „Neue Mühle", erinnert, die dort in unmittelbarer Nähe von 1713 bis circa 1900 als Getreidemühle lief. „So wird an eins der ältesten Gewerbebetriebe Neuenrades erinnert", unterstrich der Fraktionsvorsitzende. Der Vorschlag für die Errichtung des Mühlrades kam von Judith Krauter.
Den passenden Namen fand Dietrich Maurer. Der Fraktionsvorsitzende der Grünen schlug als Bezeichnung „Hönne-Insel" vor. Denn die Hönne betreibe nicht nur das Mühlrad, sondern sie trete nach kilometerlanger Verrohrung an dieser Verkehrsinsel wieder „in die Freiheit".
In der Ratssitzung am Donnerstag wird der Antrag vorgelegt und zur Abstimmung gestellt werden. „Ich hoffe auf einen breiten Konsens, damit alles zügig weitergehen kann", erklärte Alexander Klinke, der davon ausgeht, dass bereits im Frühjahr die Ideen für die Verkehrsinsel realisiert werden. Wegen „klammer Kassen" setzt Klinke und seine Mitstreiter auf Sponsoren.

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