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CDU Neuenrade - Mit vollem Einsatz...

CDU Neuenrade

Bericht über die 34. Reise der CDU-Neuenrade nach Berlin ( von Helga Rath)



01. Juli 2010

Alle Ampeln in Berlin sprangen auf „Rot", wenn sich der Neuenrader Bus näherte. Wohl kein politischer Stopp, denn ansonsten war bei der 34. Fahrt der CDU-Neuenrade, wie bei den vorhergehenden Reisen, wieder alles im grünen Bereich: Die Stimmung war bestens, die Betreuung während der Busfahrten unübertrefflich, Unterkunft und Verpflegung im Hotel optimal, und Petrus gab mit herrlichstem Wetter seinen Segen.

Gut gelaunt machte die Reisegruppe, verstärkt durch ein paar Balver, zuerst Station in Peine. Hier erklärten freundliche Stadtführerinnen die Schönheiten ihrer Heimat. Im Hotel Rheinsberg am See, in Berlin-Reinickendorf, das Domizil für 6 Tage, schlemmten die Neuenrader am Abend am Berliner Buffet und freuten sich auf die vor ihnen liegenden ereignisreichen Tage.

 

 

Diese wurden am nächsten Morgen mit einer Stadtrundfahrt durch Berlin eröffnet. Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten gab es auch viel Neues, denn Berlin ist immer noch eine große Baustelle. Am Nachmittag ging es dann per pedes durch die Stadt. Von den langen Straßenzügen, den Plätzen mit ihren Grünanlagen, den Geschäften und nicht zuletzt auch von den Hinweisen auf Vergangenes waren die Kleinstädter sehr beeindruckt. Ob vom Abend im Theater bei der „Zähmung der Widerspenstigen", frei nach Shakespeare, die Frauen oder die Männer mehr profitierten, konnte nachher nicht so recht festgestellt werden. Diese Theatergruppe war auch schon in Neuenrade mit Romeo und Julia aufgetreten.

Am nächsten Tag regte der Besuch der Gedenkstätte Plötzensee, ein Ort der Erinnerung und des stillen Gedenkens an alle Opfer der nationalsozialistischen Diktatur, zum Nachdenken an. Zur Überraschung aller begrüßte später Landrat Thomas Gemke, der zu einer Konferenz der Landräte in Berlin weilte, die Gruppe aus seinem Heimatkreis. In der Landesvertretung NRW erläuterte Dr. Sibylle Pawlowski den Christdemokraten die Aufgaben, Rechte und Pflichten der 45 Mitarbeiter der Landesvertretung. So erfuhren die interessiert lauschenden Zuhörer, dass die Landesvertretung nicht nur repräsentative Aufgaben erfüllt, sondern über die Bundesratsmitglieder aus NRW auch an der Gesetzgebung mitwirkt.

Dr. Jörg Heider, CDU-Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Lüdenscheid/Olpe, empfing am Nachmittag die Gruppe im Reichstag. Er zeigte u. a. den umfangreichen Wochenplan der Abgeordneten auf. Dass die Basis mit dem derzeitigen Erscheinungsbild der Regierungskoalition unzufrieden sei, kritisierten in einer angeregten Diskussion die Neuenrader, bevor sie die Reichstagskuppel erklommen. In der Komischen Oper Berlin rundete „Hoffmanns Erzählungen", Phantastische Oper von Jacques Offenbach, das Tagesprogramm ab.

Bei strahlendem Sonnenschein, aufgeteilt auf drei Kähne, genoss die Reisegruppe am folgenden Tag pure, unberührte Natur, auf besonders ruhigen Fließen abseits der viel befahrenen Routen im Spreewald. Dabei passierten sie mehrere handbetriebene Schleusen – ein Erlebnis der besonderen Art. Die Stille wurde jäh unterbrochen, als aus einem Miniradio ertönte: „Klose erhält die „Rote Karte"! Als dann auch noch Serbien ein Tor schoss, konnten erst Kaffee und Kuchen während einer Kaffeepause im Spreewalddorf Lehde die Stimmung wieder aufhellen.

Am Samstag schwärmten alle aus, um nach eigenem Gusto Berlin zu erkunden. Mit Besichtigungen bekannter Bauwerke oder Museen, Shopping, Flanieren, Beobachtung des Treibens während der Umzüge zum Christopher-Street-Day oder dem Besuch eines Konzertes am Gendarmenmarkt war der Tag bald ausgefüllt.

Die Gottesdienste im Berliner Dom oder Katholischen Hedwigskirche besuchten die Christdemokraten am Sonntagmorgen. Am Nachmittag stand „Nofretete" im Mittelpunkt. Sie hat nun einen angemessenen Platz im wieder hergestellten „Neuen Museum" auf der Berliner Museumsinsel gefunden. Dieser Bau beherbergt das Museum für Vor- und Frühgeschichte mit Objekten der Antikensammlung und das Ägyptische Museum. Während einer Führung durch die vielen Räume konnten die Besucher auch erfreut feststellen, dass deren Ausleuchtung (ausgestattet mit Lampen und Strahlern der Firma Erco aus Lüdenscheid) der Architektin gut gelungen ist. Ein kultureller Höhepunkt war zum Abschluss das Konzert in der Philharmonie mit dem weltberühmten Dirigenten und Klaviervirtuosen David Barenboim.

Doch schließlich hat jede schöne Reise einmal ein Ende. Bei der Rückkehr in der Heimat gab es ein dickes Lob für Reiseleiter Dieter Drangmeister, der ein vielseitiges und wohl durchdachtes Programm vorbereitet und erfolgreich geleitet und für Busfahrer Rüdiger, der manche heikle Situation in Berlin mit Bravour gemeistert hat. Wie gut es allen gefallen hat, zeigt die Anmeldeliste für die Reise im nächsten Jahr. Als Ziel ist vom 14. bis 20. Juni 2011 Mecklenburg-Vorpommern angedacht. Interessenten können sich bereits jetzt bei Dieter Drangmeister (Tel. 02392/60206) anmelden.

Heimat. Im Hotel
Rheinsberg am See, in Berlin-Reinickendorf, das Domizil für 6 Tage, schlemmten die
Neuenrader am Abend am Berliner Buffet und freuten sich auf die vor ihnen liegenden
ereignisreichen Tage.
Diese wurden am nächsten Morgen mit einer Stadtrundfahrt durch Berlin eröffnet. Neben
den bekannten Sehenswürdigkeiten gab es auch viel Neues, denn Berlin ist immer noch eine
große Baustelle. Am Nachmittag ging es dann per pedes durch die Stadt. Von den langen
Straßenzügen, den Plätzen mit ihren Grünanlagen, den Geschäften und nicht zuletzt auch von
den Hinweisen auf Vergangenes waren die Kleinstädter sehr beeindruckt. Ob vom Abend
im Theater bei der „Zähmung der Widerspenstigen", frei nach Shakespeare, die Frauen
oder die Männer mehr profitierten, konnte nachher nicht so recht festgestellt werden. Diese
Theatergruppe war auch schon in Neuenrade mit Romeo und Julia aufgetreten.
Am nächsten Tag regte der Besuch der Gedenkstätte Plötzensee, ein Ort der Erinnerung und
des stillen Gedenkens an alle Opfer der nationalsozialistischen Diktatur, zum Nachdenken
an. Zur Überraschung aller begrüßte später Landrat Thomas Gemke, der zu einer Konferenz
der Landräte in Berlin weilte, die Gruppe aus seinem Heimatkreis. In der Landesvertretung
NRW erläuterte Dr. Sibylle Pawlowski den Christdemokraten die Aufgaben, Rechte
und Pflichten der 45 Mitarbeiter der Landesvertretung. So erfuhren die interessiert
lauschenden Zuhörer, dass die Landesvertretung nicht nur repräsentative Aufgaben erfüllt,
sondern über die Bundesratsmitglieder aus NRW auch an der Gesetzgebung mitwirkt.
Dr. Jörg Heider, CDU-Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Lüdenscheid/Olpe,
empfing am Nachmittag die Gruppe im Reichstag. Er zeigte u. a. den umfangreichen
Wochenplan der Abgeordneten auf. Dass die Basis mit dem derzeitigen Erscheinungsbild
der Regierungskoalition unzufrieden sei, kritisierten in einer angeregten Diskussion die
Neuenrader, bevor sie die Reichstagskuppel erklommen. In der Komischen Oper Berlin
rundete „Hoffmanns Erzählungen", Phantastische Oper von Jacques Offenbach, das
Tagesprogramm ab.
Bei strahlendem Sonnenschein, aufgeteilt auf drei Kähne, genoss die Reisegruppe am
folgenden Tag pure, unberührte Natur, auf besonders ruhigen Fließen abseits der viel
befahrenen Routen im Spreewald. Dabei passierten sie mehrere handbetriebene Schleusen
– ein Erlebnis der besonderen Art. Die Stille wurde jäh unterbrochen, als aus einem
Miniradio ertönte: „Klose erhält die „Rote Karte"! Als dann auch noch Serbien ein Tor
schoss, konnten erst Kaffee und Kuchen während einer Kaffeepause im Spreewalddorf
Lehde die Stimmung wieder aufhellen.
Am Samstag schwärmten alle aus, um nach eigenem Gusto Berlin zu erkunden. Mit
Besichtigungen bekannter Bauwerke oder Museen, Shopping, Flanieren, Beobachtung des
Treibens während der Umzüge zum Christopher-Street-Day oder dem Besuch eines Konzertes
am Gendarmenmarkt war der Tag bald ausgefüllt.
Die Gottesdienste im Berliner Dom oder Katholischen Hedwigskirche besuchten die
Christdemokraten am Sonntagmorgen. Am Nachmittag stand „Nofretete" im Mittelpunkt.
Sie hat nun einen angemessenen Platz im wieder hergestellten „Neuen Museum" auf
der Berliner Museumsinsel gefunden. Dieser Bau beherbergt das Museum für Vor- und
Frühgeschichte mit Objekten der Antikensammlung und das Ägyptische Museum. Während
einer Führung durch die vielen Räume konnten die Besucher auch erfreut feststellen,
dass deren Ausleuchtung (ausgestattet mit Lampen und Strahlern der Firma Erco aus
Lüdenscheid) der Architektin gut gelungen ist. Ein kultureller Höhepunkt war zum Abschluss
das Konzert in der Philharmonie mit dem weltberühmten Dirigenten und Klaviervirtuosen
David Barenboim.
Doch schließlich hat jede schöne Reise einmal ein Ende. Bei der Rückkehr in der Heimat
gab es ein dickes Lob für Reiseleiter Dieter Drangmeister, der ein vielseitiges und wohl
durchdachtes Programm vorbereitet und erfolgreich geleitet und für Busfahrer Rüdiger, der
manche heikle Situation in Berlin mit Bravour gemeistert hat. Wie gut es allen gefallen hat,
zeigt die Anmeldeliste für die Reise im nächsten Jahr. Als Ziel ist vom 14. bis 20. Juni 2011
Mecklenburg-Vorpommern angedacht. Interessenten können sich bereits jetzt bei Dieter
Drangmeister (Tel. 02392/60206) anmelden.

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