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CDU Neuenrade - Mit vollem Einsatz...

CDU Neuenrade

Brunnen oder Mühlenrad könnten plätschern



21. Juni 2010

Kreiselgestaltung soll Bezugspunkte zur Hönnestadt finden. „Hönnekreisel/Taler" oder „Mühlenkreis/Kreisel" sind Namensvorschläge


Süderländer Volksfreund  NEUENRADE * Zu einer Bürgerversammlung, bezüglich des geplanten Kreisverkehrs am Feuerwehrhaus Neuenrade, lud die CDU am Donnerstagabend in die Gaststätte Unterm Glocken ein. „Der Kreisverkehr soll in Zukunft diesen Gefahrenpunkt reduzieren", erklärte der Vorsitzende des Bauausschusses Antonius Wiesemann eingangs der Versammlung. Der Baubeginn sei für den Herbst geplant. Man rechnet mit einer Bauphase von vier bis sechs Monaten, wobei man nicht ausschließen kann, dass der Bau noch mehr Zeit benötigt.

 


Der Durchmesser des inneren Kreises wird zwölf Meter umfassen. Ein schräg darum gepflasterter Betonring wird zweieinhalb bis drei Metern breit sein. Die dann folgende Fahrbahn ist mit einem Durchmesser von sechs Metern geplant. Insgesamt sind vier Kreisel-Arme vorgesehen - zur Straße Neue Mühle, zur Küntroper Straße, zur Bahnhofsstraße Richtung Stadt und einen in Richtung Landwehr. Bei den ersten drei genannten Armen, werden außerdem Zebrastreifen angelegt. Sie werden behindertengerecht sein, indem sie mit weiteren Markierungen, Rillen im Boden und stärker ausgeleuchtet werden. Außerdem werden um den Kreisverkehr mehrere Fußwege angelegt, die dann mittels eines Grünstreifens von der Fahrbahn abgetrennt werden. Bei der Ausfahrt der Bahnhofsstraße in Richtung Bahnhof, wird außerdem noch eine Linksabbiegerspur zur Landwehr angelegt. Damit soll auch hier der Straßenverkehr fließen.
Jedoch überlegen die Verantwortlichen derzeit noch, wie während der Bauzeit der Verkehr geregelt werden kann. Eine Überlegung wäre, den Bereich vor der Landwehr, der jetzt Grünfläche ist und nur ein paar Werbetafeln beinhaltet, in einen Übergangsweg umzubauen. Konkrete Lösungen gibt es allerdings noch nicht.
Die Kosten für den Bau des Kreisels betragen ungefähr 450 000 Euro. Die Stadt übernimmt davon 150 000 Euro und muss noch zusätzlich für die Beleuchtung aufkommen.
Diskutiert wurde am Donnerstagabend auch über die Frage eines möglichen Kreisel-Namens. Dazu brachte Fraktionsvorsitzender Alexander Klinke ein paar Vorschläge mit. Auf besonderes Interesse stießen die Namen „Hörmekreisel/Taler" oder „Mühlenkreis/Kreisel". „Damit würde die Hönnestadt Neuenrade wieder mehr Bezug zu ihrem Fluss nehmen", betonte Klinke. Auch bei der Gestaltung des Kreisverkehrs können Bezugspunkte hergestellt werden. Werbetafeln sind nicht erlaubt, weil sie die Autofahrer ablenken könnten. Neben einem Brunnen oder einem Mühlenrad kam auch die Idee gut an, Ziegenfiguren im Mittelpunkt des Kreises zu arrangieren. Früher besaßen viele Haushalte in Neuenrade nämlich diese Haustiere. Allerdings tendierten die Anwesenden am Ende des Gedankenaustausches eher dafür, die Hönne wieder mehr in den Vordergrund zu rücken. • romi

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