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CDU Neuenrade

Erstmals ein Zeitplan für die Ortsumgehung Neuenrade



29. Mai 2009

Süderländer Volksfreund  Von Volker Griese

NEUENRADE - Optimistisch sind Bürgermeister Klaus Peter Sasse und CDU-Fraktionschef Alexander Klinke am Donnerstagabend aus Berlin zurückgekehrt, wo sie die SPD-Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag getroffen hatten. Thema des Gesprächs in der Bundeshauptstadt: Der Stand der Planungen für die Neuenrader Ortsumgehung. "Wir haben jetzt erstmals vom Bundesministerium einen Zeitplan erhalten", sagte Sasse gestern.

Und dieser Zeitplan gibt Anlass zu der Erwartung, dass die im Bundesfernstraßenbedarfsplan als "vordringlich" eingestufte Umgehungsstraße in nicht all zu ferner Zeit Wirklichkeit werden könnte. Die Straßenbauverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen erstelle derzeit den Vorentwurf für die gut drei Kilometer lange Straße, erfuhren die Neuenrader in Berlin vom Bundesverkehrsministerium. Diese Entwurfsunterlagen sollen sogar schon so gut wie fertig sein. Anschließend soll die landesinterne Prüfung und Genehmigung folgen, ehe der Vorentwurf schließlich im dritten Quartal dieses Jahres dem Bundesverkehrsministerium vorgelegt wird. Die Einleitung des Planfeststellungsverfahren werde für das Frühjahr 2010 angestrebt, hieß es in Berlin.

Ziel des Gespräches mit Dagmar Freitag sei es gewesen, den dringenden Bedarf einer Ortsumgehung noch einmal deutlich zu machen, sagte Klinke und Sasse gestern übereinstimmend. "Wir haben kein Misstrauen, aber doch die Sorge, dass das Geld knapp werden könnte", sagte Klinke mit Blick auf die voraussichtlichen Baukosten in Höhe von 20 Millionen Euro und die wirtschaftliche Entwicklung. Dabei betonte der CDU-Fraktionschef, welche Bedeutung die Ortsumgehung für die Stadtentwicklung habe: "Sie ist der Schlüssel zur Entwicklung unserer Innenstadt. Ohne Ortsumgehung sind uns die Hände gebunden", so Klinke, der aber wie auch Bürgermeister Sasse inzwischen fest davon ausgeht, dass in vier bis fünf Jahren gebaut werden kann. Sasse erwartet im Planfeststellungsverfahren keine großen Verzögerungen mehr: "Alle beteiligten Behörden haben der Linienführung ja bereits zugestimmt", glaubt er, dass der im Vorfeld schon gefundene Konsens von großem Vorteil für den weiteren Fortgang des Verfahrens sein wird.

 

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