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CDU Neuenrade - Mit vollem Einsatz...

CDU Neuenrade

„Wir gucken nicht weg“



18. Mai 2009
CDU-Fraktion will Randalen auf dem Schulhof und Spielplatz am Montag im Rat thematisieren
Gudrun Schürmann

Neuenrade. „Autorennen, Drogen- und Alkoholkonsum von Jugendlichen und Verwüstungen sind inzwischen wieder an der Tagesordnung. Der Spielplatz und der Schulhofwerden hemmungslos verdreckt", schreibt CDU-Fraktionsvorsitzender Alexander Klinke in einer Stellungnahme. Grund genug für seine Fraktion, das Thema auf die Tagesordnung der Ratsitzung am Montag zu heben. Der Antrag ist gestellt. „Die Menschen sollen wissen, dass wir nicht weggucken", sagt Alexander Klinke.
Seiner Ansicht nach hatte sich die Randale-Situation im Umfeld des Schulhofes durch Maßnahmen im vergangenen Jahr (z.B. aufsuchende Sozialarbeit, Einsätze des Ordnungsamtes) zwar „deutlich verbessert". Mit Beginn des Frühjahrs „muss man nun feststellen, dass sich die Lage wieder dramatisch verschlechtert".
Alexander Klinke schreibt weiter: „Insbesondere nachts wird dort ständig gegen Verkehrsregeln, das Betäubungsmittelgesetz und das Jugendschutzgesetz verstoßen. Autorennen, Drogen- und Alkoholkonsum von Jugendlichen und Verwüstungen sind inzwischen wieder an der Tagesordnung. Der Spielplatz und der Schulhof werden hemmungslos verdreckt. Bei den Tätern handelt es sich - ob man es gerne hört oder nicht - im Wesentlichen um Osteuropäer und Türken."
Aus der Sicht der CDU-Fraktion ist ein Vorfall in der Nacht zum 1. Mai ein „Skandal". Folgende Szene soll sich zugetragen haben: „Ein junger Familienvater, der durch das Treiben schon öfter belästigt wurde, machte von den Randalierern Fotoaufnahmen. Kurze Zeit später stand mitten in der Nacht die Polizei vor seiner Wohnungstür und verlangte, dass er die Fotos lösche, da er die Persönlichkeitsrechte der Jugendlichen (...)verletze."
„Davon kann nicht die Rede sein", sagt die Polizei. Gegenüber der WR schilderte die Pressestelle den Vorfall wie folgt: Sie sei gerufen worden, weil jemand vom Balkon aus Fotos gemacht habe. Die Beamten hätten sowohl mit dem Beschwerdeführer als auch mit dem Fotografen gesprochen. „Auf den Fotos konnte man nichts erkennen", so Pressesprecher Dietmar Boronowski. Die Szenerie draußen sei nicht auffällig gewesen, dass die Polizeibeamten hätten einschreiten müssen. Zurück zur Übersicht aller Artikel