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CDU Neuenrade

Neuer Vorsitzender Torsten Schneider zuversichtlich - Torsten Schneider ist neuer Vorsitzender der CDU



08. März 2009

 

Torsten Schneider ist neuer Vorsitzender der CDU


SV 05.03.2009 · NEUENRADE-Die Neuenrader CDU hat einen neuen Vorsitzenden - Torsten Schneider. Der 31-Jährige übernimmt das Amt von Torsten Kahl, der als Bürgermeisterkandidat seine Konsequenz zieht und im Fall einer Wahl überparteilich als Stadtoberhaupt arbeiten möchte.
Schneider erklärte kurz nach seiner Wahl am Mittwochabend im Kaisergarten: "Ich freue mich auf die Aufgaben und blicke gespannt in die Zukunft." Der neue CDU-Chef ist seit 15 Jahren für die Partei aktiv.
Bevor Torsten Kahl die Versammlungsleitung an seinen Nachfolger abgab, bedankte er sich für vor allem für die gute Zusammenarbeit der vergangenen acht Jahre, in den er den Parteivorsitz inne hatte. "Ihr habt es mir relativ leicht gemacht, das Amt auszufüllen." Die Arbeit sei auf den Schultern vieler Vorstandsmitglieder verteilt worden. In seinem Jahresrückblick erinnerte er an die vielen traditionellen aber auch überörtlicher Veranstaltungen. "Unsere drei Vereinigungen prägen das Bild in der Öffentlichkeit erheblich." Bezüglich der Kommunalwahl am 30. August sei die Ausgangsposition sehr gut, dennoch gelte es aber auch, das gute Wahlergebnis von 2004 zu verteidigen, so Kahl. Auf populistische Rundumschläge wolle er in Wahlkampf verzichten, denn es sei entscheidender, die Entwicklung der Stadt voranzutreiben, stimmte er die über 50 anwesenden Mitglieder auf das bevorstehende Ereignis ein.
Als eine seiner letzten Handlungen als CDU-Vorsitzender, ehrte Kahl am Mittwochabend langjährige Parteimitglieder. Dazu gehören Helga Klinke, Fritz Dieter Hilleke, Manfred Klemradt und Hans Erich Stievermann, die seit 40 Jahren den Christdemokraten die Treue halten. Seit 25 Jahre mit dabei sind Josef Brockhagen und Jürgen Hederich.
Neben der Wahl eines neuen Vorsitzenden, hatte Versammlung auch über zwei neue Stellvertreter des CDU-Chefs zu bestimmen. Neu in diese Ämter wurden Brigitte Reinken-Stork und Jörg Hellweg gewählt. Auch der Posten des Geschäftsführers wurde neu besetzt - diese Aufgabe übernimmt Dennis Uhlig. Sein Stellvertreter, Daniel Wingen, wurde in seinem Amt ebenso bestätigt wie Schatzmeister Detlef Pavlidis. Mark Hantelmann rückt als stellvertretender Schatzmeister ebenfalls neu in die Vorstandsriege auf. Als Beisitzer wurden folgende Mitglieder gewählt: Nina Hanke, Jürgen Hederich, Heike Lopatenko, Ludwig Michels, Horst Sulzer und Domenic Troilo.
Die Vielzahl der von Torsten Kahl in seinem Jahresrückblick angesprochenen Aktivitäten der drei Vereinigungen spiegelten sich in den Berichten der jeweiligen Vorsitzenden wider. Von den Veranstaltungen der CDU-Frauenunion mit ihren 77 Mitgliedern berichtete die Vorsitzende Waltraut Schulte. Renate Overhues gab einen Tätigkeitsbericht der engagierten CDU-Senioren ab. Diese Vereinigung zählt 74 Personen. Von Firmenbesichtigungen bis hin zu Partys reicht das Angebot der Jungen Union, in der 37 Mitglieder gemeldet sind, so Sebastian Holub.
Als Ehrengäste des Abends konnten die heimischen Christdemokrate neben Landratskandidat und stellvertretendem Landrat Thomas Gemke auch Bundestagskandidaten Christel Voßbeck-Kayser begrüßen, die kurz über ihre politischen Ziele berichteten. Gemke setzt darauf, Bildung in den Mittelpunkt zu rücken. Berufskollegs müssten weiter ausgebaut werden, um sich der Zukunft anzupassen. "Den Standort MK wollen wir nach vorne bekommen, damit junge Leute nicht abwandern", nannte Gemke eines der Ziele. Des Weiteren sollen Betreuungsangebote, auch für ältere Mitbürger attraktiver werden. "Ambulant vor stationär", lautete diesbezüglich Gemkes Slogan. "Neben den schwierigen sozialen Aufgaben, müssen wir auch an die Leistungsträger der Gesellschaft denken, den das sind diejenigen, die den Sozialstaat aufrechterhalten." Dies unterstrich auch Christel Voßbeck-Kayser: "Wir wollen für die Mitte unserer Gesellschaft da sein." Sie stünden für Leistung und Verantwortung. Außerdem will sie "Themen unserer Region in Berlin voranbringen". Der Appell der Bundestagskandidaten: "Machen Sie von Ihrem Wahlrecht gebrauch. Stärken Sie die Demokratie auf allen Ebenen."- sr
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