TOP

 

CDU Neuenrade - Mit vollem Einsatz...

CDU Neuenrade

„Ergebnisse vor Ort erzielen“



16. April 2015
Beisitzer Hans-Reinhard Golka bedankte sich im Namen der CDU-Senioren Union bei MdB Christel Voßbeck-Kayser mit einer Flasche Wein.

Christel Voßbeck-Kayser bei den CDU-Senioren

„Ich will mit wirken und Ergebnisse hier vor Ort erzielen.“ – Die heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Christel Voßbeck-Kayser besuchte am Montagnachmittag die CDU Senioren Union. Im Hotel Kaisergarten berichtete die 53-Jährige über ihre Arbeit als Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB) in Berlin.
Seit eineinhalb Jahren ist Voßbeck-Kayser bereits im Amt. Als Abgeordnete setzt sie sich vor allem in den Bereichen Wirtschaft, Gesundheit, Arbeit und Soziales ein. In ihrem Vortrag mit an schließender Diskussion stellte sie ihre Arbeit vor und sprach über verabschiedete Gesetze. Auch aktuelle Themen wie die Flüchtlingssituation, Waffenlieferungen in Krisengebiete oder das Rentenpaket beschäftigte an dem Nachmittag die Runde.
Beschwerden über Fluglärm wegen nächtlicher Bundeswehr-Übungseinsätze gehören ebenso zu den eingereichten Petitionen wie ein Antrag, der das Tragen von Jogginghosen in der Öffentlichkeit verbieten solle. Auch solche Absurditäten gehörten zu der Arbeit im Petitionsausschuss dazu, so Voßbeck-Kayser. 130 Gesetze hätte die Regierung seit der letzten Wahlperiode verabschiedet. Vor allem aber ginge es der Abgeordneten um das Einhalten der Wahlversprechen. Dazu gehöre neben der Mütterrente im Rahmen des Rentenpakets auch die Rente mit 63. Oder, wie Voßbeck-Kayser es ausdrückt, „die Rente nach 45 Beitragsjahren“. Sie sprach sich zudem dafür aus, dass Hartz-IV-Empfänger nicht genauso viel Geld bekommen sollten wie Menschen, die ein Leben lang gearbeitet haben, aber in Frührente gehen müssen – etwa weil das Unternehmen insolvent ist. „Arbeit muss sich lohnen“, sagte Voßbeck-Kayser. Auch, weshalb sie sich bei der Abstimmung im Februar dafür ausgesprochen habe, Griechenlands Regierung vier weitere Monate Zeit zu geben, „sich zu finden“, erläuterte die Bundestagesabgeordnete.
Sollten bis dahin keine tragfähigen Reformvorschläge vorliegen, die zu Einsparungen führen, würde sie sich bei der nächsten Abstimmung gegen das Hilfspaket aussprechen.
Zum Schluss beantwortete Voßbeck-Kayser noch einige Fragen, etwa zum Kindergeld oder den Ausbau der B 229.




Quelle: Süderländer Volksfreund 15.04.2015
Von Nathalie Kirsch
Foto: Kirsch

Zurück zur Übersicht aller Artikel