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CDU Neuenrade

Mehr Praxisnähe in der Pflege



26. Oktober 2016

Christel Voßbeck-Kayser und CDU Neuenrade zu Besuch im Ev. Altenzentrum Neuenrade

Der Fachkräftemangel in der Pflege ist eine der größten Herausforderungen unseres Gesundheitssystems. Mit der Reform der Pflegeberufe wird aktuell eine Weiterentwicklung der getrennten Ausbildungen der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege angestrebt hin zu einer einheitlichen Pflegeberufsausbildung („Generalistik“).

Um sich zur Wirkung des geplanten Gesetzes vor Ort auszutauschen, besuchte die heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Christel Voßbeck-Kayser gemeinsam mit der CDU Neuenrade und dem hiesigen CDU-Landtagskandidaten Marco Voge jetzt das evangelische Altenzentrum Neuenrade.

Im Gespräch mit Einrichtungsleiterin Petra Wegener und den Pflegedienstleiterinnen des Hauses, sowie Ralf Lohscheller, Geschäftsbereichsleiter des Perthes-Werkes, erklärte Christel Voßbeck-Kayser: „Nur eine breit ausgerichtete Ausbildung qualifiziert zur Pflege von Menschen aller Altersphasen und Lebenssituationen. Im neuen Gesetz werden erstmals Vorbehaltsaufgaben für Pflegefachfrauen und –männer definiert, für die nur sie befähigt sind. Die Ziele der Ausbildung sind stärker als bisher auf Gesundheitsförderung und Rehabilitation sowie Anleitung und Beratung ausgerichtet. Ebenso wird das Schulgeld flächendeckend abgeschafft und die Auszubildenden erhalten eine angemessene Ausbildungsvergütung. Ein Bestandsschutz für bestehende Berufsabschlüsse und bessere berufliche Aufstiegs- und Wechselmöglichkeiten runden die gesetzlichen Planungen ab.

Beispiele aus der Praxis belegen die Wirksamkeit der generalistischen Ausbildung. In einem Modellversuch über 10 Jahre wurde die Praxistauglichkeit als positiv bewertet. Der Praxisanteil in der einheitlichen Pflegeberufsausbildung soll weiterhin bei 50% liegen. Derzeit werden noch weitere Details zu dem Gesetz beraten“, so Christel Voßbeck-Kayser.

Christel Voßbeck-Kayser und den Vertretern der CDU ist es ein besonderes Anliegen, nah an den Menschen zu sein und die Anliegen vor Ort, wie in diesem Fall durch das Reformgesetz der Pflegeausbildung, aufzunehmen. Christel Voßbeck-Kayser sagte zu, die Anregungen aus dem Gespräch mit nach Berlin zu nehmen und sie in die Beratungen des Gesetzes mit einzubringen.

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