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CDU Neuenrade - Mit vollem Einsatz...

CDU Neuenrade

Presseberichte

Vortrag vor der Senioren Union Neuenrade

Kurzfristig sprang Margret Vitz, die stellvertretende Vorsitzende der CDU Senioren Union Neuenrade, mit einem Vortrag "Positives Denken" in die Bresche, da das geplante Referat "Straftaten in der Öffentlichkeit " durch Kriminalhautkommissar Enders krankheitsbedingt ausfallen musste. Dreißig Mitglieder und Freunde der SU Neuenrade konnte Vorsitzender Axel Struwe am vergangenen Montag im Kaisergarten begrüßen. Sie erlebten einen spannenden Vortrag. Positives Denken wirke sich auf alle Bereiche des Lebens aus, auf Gesundheit, seelisches Wohlbefinden, geistige Fähigkeiten, Wahrnehmungen, persönlichen beruflichen und finanziellen Erfolg und auf zwischenmenschlichen Beziehungen. Anhand von Beispielen, vielfach aus ihrem eigenen Leben, untermauerte die Referentin ihre Thesen. Und positives Denken könne man lernen. Gedankenkontrolle - Möglichkeitsdenken - Visionen haben, waren nur einige Punkte, die sie den Zuhörern nahe brachte. Einsatz für andere, aber auch Zeit für sich selbst zu haben, gehörten ebenfalls dazu. Auch im Glauben verberge sich ein lang vernachlässigtes Potential. "Versuchen Sie, jedem Tag etwas Positives abzugewinnen. Wenn Sie immer wieder sagen: Mir geht es gut, ich freue mich über diesen neuen Tag, so werden sich Ihre Probleme nicht verringern, aber Sie werden anders mit ihnen umgehen", so der Appell von Margret Vitz zu Schluss ihres Vortrages an die nachdenklichen Zuhörer. Vorstandsmitglied Hans-Reiner Golka dankte der Referentin für ihr gelungenes Referat und übergab ihr als Dank ein kleines Präsent.

"Dinge tun, die fit halten"

Aber was genau hält fit? Und was ist das Geheimrezept, das einem auch mit 80 Jahren ein noch selbstständiges Leben ermöglicht?

"Ich habe fünf Enkelkinder, die im Bergischen, in Hannover und Hamburg wohnen. Überall fahre ich regelmäßig hin, alleine mit dem Auto. Ich bin es seit jeher gewohnt, viel mit dem Auto zu fahren. Vor jeder Fahrt bitte ich den lieben Gott, auf mich zu achten, und bisher hat er mich immer beschützt und heil an's Ziel gebracht." verrät Margret Vitz, die ehrfürchtig ihrem 80sten Geburtstag entgegen sieht. Ruhig wird sie ihn feiern, im Kreise ihrer Familie. Eine größere Feier mit Freunden, Wegbegleitern und Vertrauten folgt zu einem späteren Termin.

Margret Vitz ist in Neuenrade und Umgebung bekannt, besonders für ihr großes Herz und ihren unermüdlichen Einsatz für Familien in Not. Seit 50 Jahren lebt die Frau aus dem Ruhrgebiet in Neuenrade. Seit 1973 ist sie in der CDU Neuenrade politisch aktiv, hat viele wichtige Ämter bekleidet und ist noch heute stellvertretende Vorsitzende der CDU Senioren Union. Margret Vitz ist zudem Ehrenvorsitzende der CDU Frauen, deren Vorsitzende sie im Übrigen 20 Jahre lang war.

Dass Margret Vitz fitter ist als manch andere ihrer Altersgenossen beweist auch, dass sie im stolzen Alter von 64 Jahren eine Ausbildung als Gehirntrainerin absolvierte und mit 71 Jahren noch ein Seniorenstudium an der TU Dortmund abschloss, Schwerpunkt Philosophie, Psychologie, Gerontologie sowie Schreibwerkstatt.

Heute liegt ihr Hauptaugenmerk auf der eigenen Familie. Ihre Kinder im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu unterstützen und ihnen bei der Betreuung der Enkelkinder unter die Arme zu greifen, macht sie glücklich. "Es ist für mich sehr spannend, die einzelnen Entwicklungsschritte in sprachlicher und motorischer Hinsicht zu begleiten." verrät die stolze Großmutter.

Dass sie aber auch neben dem eigenen familiären Glück die sozial Schwächeren nicht im Stich lässt, wird einmal mehr dadurch deutlich, dass sie zu ihrem großen Ehrentag auf Geschenke verzichtet und ihre Gäste gebeten hat, Geld zu Gunsten von Müttern in Not der Caritas-Begegnungsstätte zu spenden.

Margret Vitz betont, dass sie ein Zeichen setzen möchte: "Gerade wir Älteren müssen doch Vorbild sein. Es ist für mich ganz wichtig, die Jugend zu animieren, sich für Demokratie einzusetzen – gerade heute in diesen unsicheren Zeiten. Man braucht einen langen Atem. Man muss an einer Sache dran bleiben, denn dann kann man sowohl für die Gesellschaft als auch die Kirche viel erreichen. Das ist mir wichtig."

Die CDU Neuenrade gratuliert Margret Vitz von Herzen, sagt Danke für all das bisher Geleistete und wünscht ihr, dass sie noch lange Vorbild für die Parteifreunde bleiben wird.

begaben sich die Mitglieder und Freunde der CDU Senioren Union Neuenrade am vergangenen Montag. Im Hotel Kaisergarten führten Margret Vitz und Barbara Golka im Rahmen einer eindrucksvollen Adventsfeier zur Krippe. So wurden z.B. die in unserer Zeit vordergründigen Fragen (Konsumrausch, Weihnachtsgeschenke, Einladungen und "Was soll gekocht werden?") gestellt und mit den wirklich wichtigen Fragen des Weihnachtsfestes beantwortet. Im Mittelpunkt eine Holzkrippe, die nach und nach mit Stroh von den Mitwirkenden Bärbel Kruggel, Marlies Richter, Gudrun Runte und Magdalena Zanger gefüllt wurde. Musikalisch untermalt wurden die Kapitel von Anne Haucke, die auch für die Begleitung zu den Weihnachtsliedern sorgte. Nach der Pause überraschten Miriam und Jasmin Schneider sowie Kati Schubert, ein Querflötentrio der Musikschule, mit bekannten Weihnachtsmelodien. Schmunzeln rief das gespielte Weihnachtsevangelium des vierjährigen kleinen Markus hervor, der die vom Vater erzählte Weihnachtsgeschichte dann stark verkürzt seinem Teddy erzählte und damit letztlich zum Frieden zwischen ihm und seinem Nachbarn wegen einer Lappalie sorgte. Mit der obligatorischen Übergabe eines kleinen Geschenkes sowie einem Schlusswort von Hans Reiner Golka endete die stimmungsreiche Adventsfeier.

 

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Ein Querflötentrio der Musikschule überraschte die CDU Senioren Union

 

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Das "Weihnachtsevangelium des kleinen Markus" anschaulich von B. Golka, B. Kruggel und M. Vitz vorgetragen.

2016 11 28 13 08 16 US Dezember 16 07Themen:

  • Ungerechte Verteilung der Landesmittel –
    Benachteiligung vermeintlich fi nanzstarker Gemeinden wie Neuenrade

  • Warum ist die Breitbandversorgung für Neuenrade so wichtig?
  • Paul Ziemiak zu Gast in Neuenrade

70-Jahr-Feier der CDU Neuenrade

Marco Voge – unser Mann für den Landtag

Die Christstollen sind da!

 

Die CDU Neuenrade wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern ein fröhliches Weihnachtsfest sowie ein glückliches und gesundes neues Jahr.

 

 

 

Die Landesregierung muss die Investitionskraft aller Kommunen dauerhaft stärken!

Am 30. September 2016 stellte die Landesregierung ihr Programm „Gute Schule 2020“ vor. Mit der Bereitstellung von 2 Milliarden Euro in den Jahren von 2017 bis 2020 sollen die Kommunen in die Lage versetzt werden, notwendige Investitionen in die Schulinfrastruktur zu tätigen. Die Gemeinden sollen ein Darlehen von der NRW.Bank erhalten, das gestreckt bis ins Jahr 2041 vom Land getilgt wird. Wenn das Darlehen allerdings die Stadt Neuenrade aufnehmen muss, so erhöht dies die Verschuldung unseres städtischen Haushalts. Wie dies buchungstechnisch von statten gehen soll, ist ebenso unklar.

Investitionen in die schulische Infrastruktur sind seit Jahren überfällig, dies ist auch seit Jahren bekannt. Dennoch hat die Landesregierung nichts in diese Richtung unternommen, sondern darauf verwiesen, dass der Schulbau eine ureigene Aufgabe kommunaler Selbstverwaltung sei. Erst jetzt, kurz vor der Landtagswahl, wird ein solches Programm aus dem Boden gestampft, freilich in der Form, dass sich nur die gemeindlichen Haushalte verschulden werden. Dieses kurzfristige Sonderkreditprogramm trägt nichts zu einer nachhaltigen Stärkung der Investitionsfähigkeit Neuenrades bei.

Die Schulpauschale im Gemeindefinanzierungsgesetz wäre das richtige Instrument, um die Investitionsfähigkeit der Kommunen im Bereich der Schulinfrastruktur dauerhaft zu stärken. Stattdessen wird nun aus externen, wahltaktischen Gründen ein Sonderprogramm mit der NRW-Bank aufgelegt, das eine kurzfristige Maßnahme ist und lediglich für vier Jahre gilt. Die dadurch entstehenden Schulden werden den künftigen Generationen aufgebürdet, denn die letzte Tilgungsrate soll vom Land erst im Jahr 2041 bedient werden.

Das jahrelange gute Wirtschaften wirkt sich einmal mehr nachteilig für Neuenrade aus. Es führt dazu, dass Neuenrade aus Sicht der rot-grünen Landesregierung als abundante, also vermeintlich finanziell gut dastehende, Gemeinde nur von der Hälfte der Gesamtsumme profitiert, während die armen Kommunen den vollen Betrag erhalten. Neuenrade gilt als abundante Gemeinde, obwohl wir uns bereits seit etlichen Jahren in der Haushaltssicherung befinden. Bereits über die allgemeinen Regelungen des Finanzausgleichs im Gemeindefinanzierungsgesetz sind die armen Kommunen gegenüber den sog. abundanten/reichen Gemeinden schon zu 90 Prozent gleichgestellt. Durch den Gemeindesoli und nun auch durch dieses Sonderprogramm Gute Schule 2020 erfolgt eine Überkompensation, die dazu führt, dass die armen Gemeinden Investitionstätigkeiten ausführen können, die angeblich reichen Gemeinden jedoch nicht mehr. Wer über Jahre schlecht gewirtschaftet hat wird belohnt, indem ihm das fehlende Geld von Land und zwangsweise von anderen Gemeinden zugewiesen wird. Die vermeintlich reichen Gemeinden werden dadurch in den Nothaushalt, mit anderen Worten in den Ruin getrieben.

Den Kommunen wäre mehr geholfen, wenn die Höhe der Schulpauschale entsprechend der Entwicklung des Gemeindefinanzierungsgesetzes dynamisiert würde. Wäre bereits im Jahr 2010 eine Dynamisierung der Schulpauschale erfolgt, hätten die Kommunen seitdem mehr als 1,1 Milliarden Euro in die Schulinfrastruktur investieren können. Einmal mehr rächt sich die Untätigkeit der rot-grünen Regierung in der Bildungspolitik.

 

Der Rat der Stadt Neuenrade fordert daher die Landesregierung auf:

  1. die Schulpauschale im Gemeindefinanzierungsgesetz dauerhaft entsprechend der allgemeinen Entwicklung der Investitionspauschalen zu dynamisieren,
  2. den Aufwuchs der Schulpauschale nicht zu Lasten der Schlüsselzuweisungen des Gemeindefinanzierungsgesetzes zu finanzieren, sondern mit landeseigenen und zusätzlichen Mitteln zu finanzieren,
  3. die kommunale Investitionsfähigkeit dauerhaft und nachhaltig und nicht nur mittels befristeter Sonderprogramme zu stärken.