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CDU Neuenrade - Mit vollem Einsatz...

CDU Neuenrade

Presseberichte

Der Vorstand der CDU-Senioren um ihren Vorsitzenden Alex Struwe (hinten Mitte). Bei der Mitgliederversammlung im Kaisergarten war CDU-Vorsitzender Torsten Schneider (r.) zu Gast. © Meyer

Was mit einem gemütlichen Kaffeetrinken begann, entwickelte sich letztendlich zu einer angeregten Diskussionsrunde. Bei der Mitgliederversammlung der CDU-Senioren-Union im Kaisergarten sorgte die Flüchtlingskrise für reichlich Gesprächsstoff.

Die Diskussion angeregt hatte Torsten Schneider. Der Vorsitzende der Neuenrader CDU sprach in seinem Gastvortrag am Montagabend das Thema an und legte Zahlen vor: Aktuell seien 190 Asylbewerber in der Stadt untergebracht, bis Jahresende erwarte die Stadtverwaltung, dass die 200er-Marke geknackt werde. Schneider kritisierte in seiner Rede „das Ungleichgewicht der Verteilung auf die Kommunen in Deutschland.“ Diese mache die Arbeit der Ehrenamtlichen schwerer.

Der Vorsitzende der Christdemokraten warnte zudem davor, dass der anhaltende Flüchtlingsstrom die Stadtkasse belaste. „Neuenrade ist keine reiche Stadt, auch wenn das immer wieder gesagt wird“, so Schneider, der die Kosten der Stadt für die Unterbringung der Schutzsuchenden für 2015 mit 460 000 Euro beziffert. In 2016 sei mit weiteren Steigerungen zu rechnen. „Noch können wir das stemmen. Auch dank eines nicht eingeplantem Plus von 800 000 Euro durch die Gewerbesteuer. Das bedeutet aber auch, dass Neuenrade keinerlei Schlüsselzuweisungen vom Bund erhält. Durch mehr Ausgaben für den Fond der Einheit, für den Kommunal-Soli und durch die 1,1 Millionen Euro mehr für die Kreisumlage wird es immer schwieriger, ein tragbares Haushalts-Sicherungskonzept aufzustellen.“

Die möglichen Konsequenzen seien eine Haushaltssperre oder ein Sparkommissar. Der Handlungsspielraum der Neuenrader sei begrenzt, sagt Schneider, und kritisiert dabei die rot-grüne Landesregierung, aber auch die Große Koalition: „Flüchtlingshilfe wird vor Ort betrieben. Deshalb muss das Geld auch dort ankommen.“ Die anwesenden Mitglieder der Senioren-Union stimmten den Ausführungen des Vorsitzenden zu.

78 aktive Mitglieder in Neuenrader Senioren-Union

Während das Thema Flüchtlinge für Aufregung sorgte, lief die restliche Versammlung ruhig ab. Der Vorstandvorsitzende Axel Struwe stellte seinen Rechenschaftsbericht über die Aktivitäten der derzeit 78 Mitglieder der Senioren-Union vor. Demnach sind drei Mitglieder im Rat der Stadt und damit auch in den Ausschüssen tätig, ein weiteres ist sachkündiger Bürger in zwei Ausschüssen. Auch im Fraktionsvorstand und im CDU-Vorstand ist die Senioren-Union mit zwei Personen vertreten. Die Aktiven setzen sich für die Belange der älteren Mitbürger ein und möchten eine Anteilnahme an der Poltik anregen.

Im Zeitraum von Oktober 2013 bis Oktober 2015 haben die Christdemokraten 23 Veranstaltungen auf die Beine gestellt, an denen im Schnitt 35 Personen teilgenommen haben. Organisiert wurden unter anderem politische Vorträge, Besichtigungen und Stadtführungen. Laut Axel Struwe gehöre dabei die Feier zum 25-jährigen Bestehen der Senioren-Union und zu den Highlights.

Wahlen und Termine

Bei der Versammlung der CDU-Senioren Neuenrade wählten die anwesenden Mitglieder Axel Struwe zu ihrem Vorsitzenden und Margret Vitz zur stellvertretenden Vorsitzenden. Beisitzer wurden Dieter Drangmeister, Hans-Reinhard Golka, Renate Overhues, Hans-Dieter Richter und Gudrun Runte.

Die nächsten Termine der Christdemokraten: 2. Dezember, Fahrt zum Weihnachtsmarkt Hattingen; 7. Dezember, traditionelle Adventsfeier zum Jahresabschluss.

 

Zum Foto: Der Vorstand der CDU-Senioren um ihren Vorsitzenden Alex Struwe (hinten Mitte). Bei der Mitgliederversammlung im Kaisergarten war CDU-Vorsitzender Torsten Schneider (r.) zu Gast. © Meyer


Quelle:http://www.come-on.de/lennetal/neuenrade/mitgliederversammlung-axel-struwe-bleibt-vorsitzender-cdu-senioren-5753061.html

Foto:  Martin Meyer

cdu stadtmuseum

 

Beeindruckt zeigte sich die CDU Neuenrade im Rahmen der Besichtigung des Neuenrader Stadtmuseums. Klaus Peter Sasse, Ex-Bürgermeister, Geschichtsliebhaber und Initiator, begrüßte die Gäste und berichtete auf unterhaltsame Weise von der Entstehung des Museums, bevor er auf die Stadtgründung und zahlreiche Anekdoten der Vergangenheit einging.

Mit Stolz erfüllt die Museumsbetreiber die Digitalisierung eines umfangreichen Buches zur Neuenrader Stadtgeschichte. Hier steht ein Recherchearbeitsplatz bereit, der ein schnelles Suchen zu bestimmten Begriffen ermöglicht. Auch besteht hier über die Internetanbindung die Möglichkeit, sich tiefergehend zu informieren. Ein Angebot, welches insbesondere von jüngeren Museumsbesuchern gerne in Anspruch genommen wird.

Die ausführliche Darstellung der Neuenrader Industriegeschichte erweckte so manche Erinnerung bei den Gästen. Verbindet doch jeder ganz persönliche Geschichten mit den Traditionsunternehmen vor Ort.

Heinz-Werner Turk übernahm das Wort und informierte die CDUler über die Neuenrader Verkehrsgeschichte und zeigte sich sichtlich erfreut über die zahlreichen Exponate, welche dem Museum von nah und fern zur Verfügung gestellt wurden. So konnten die Besucher einen Original-Busführerschein aus den 20er Jahren sowie einen uralten Fahrkarten"automaten" bestaunen und über die zahlreichen Bilder so manche neu gewonnene Information mit nach Hause nehmen.

Mark Hantelmann, Fraktionsvorsitzender der CDU Neuenrade, dankte Klaus Peter Sasse und Heinz-Werner Turk abschließend und überraschte beide mit einem ganz besonderen Geschenk: 18 weitere Beitrittserklärungen aus den Reihen der CDU zum Geschichts- und Heimatverein. "Tolle Ideen müssen unterstützt werden. Und wir möchten unseren Beitrag zur Weiterführung dieser für die Stadt Neuenrade so wichtigen Arbeit leisten."

Von rechts: CDU-MdL Thorsten Schick, Torsten Schneider, Mark Hantelmann und Benjamin Richter.Foto: von der Beck

„Noch schaffen wir es, aber auch nur weil die Wirtschaft aktuell gut läuft“, sagte Thorsten Schneider, Parteichef der Ortsunion. Und der CDU-Fraktionschef, Mark Hantelmann, sagte: „Wir können doch nicht weiter hergehen und immer nur die Steuern erhöhen“.

Die CDU-Spitze in Neuenrade macht sich massiv Sorgen um die finanzielle Ausstattung der Stadt Neuenrade.

Hintergrund sind die massiven finanziellen Belastungen auch durch die notwendige Versorgung der steigenden Zahl der Flüchtlinge. So bekomme man für das kommende Jahr die Haushaltssicherung kaum hin, das Damoklesschwert des Nothaushaltes drohe. So ließen die beiden Parteigranden durchblicken, dass die Nachteile, die Neuenrade durch die Gemeindeordnung erfahre, durch die aktuellen Zusatzkosten massiv verschärft würden.

Man sei daher nicht weit von Altenaer Zuständen entfernt. Zudem gelange man auch organisatorisch bei der Bewältigung der Flüchtlingsversorgung an die Grenzen, die Verwaltung benötige dringend Personal. Und ohne all die vielen Ehrenamtlichen sei das kaum zu bewältigen. Und man habe viel mehr Freiwillige nötig. Schon jetzt entspreche der Anteil der 176 Flüchtlingen knapp 1,5 Prozent der Bevölkerung Neuenrades, das prozentual mehr als Deutschland insgesamt noch verkraften solle.

In ihrer großen Not geht die CDU Neuenrade jetzt damit massiv an die Öffentlichkeit, will auf die Nöte in Neuenrade aufmerksam machen, hat die CDU-Bundestagsabgeordnete Christel Voßbeck-Kayser und den CDU-Landtagsabgeordneten Thorsten Schick angeschrieben. Es müsse was passieren zugunsten Neuenrades. Und Schick reagierte flott.

Er hat angesichts der Tatsache, dass das Land Bayern 100 Prozent der Kosten der Kommunen im Zusammenhang mit den Flüchtlingen übernimmt, kein Verständnis für „die klebrigen Finger der Landesregierung“, welche den Anteil der Bundesmittel, die für die Kommunen gedacht sind, gleich einmal zugunsten der Landeskasse schmälere. So kämen von jenen 670 Euro pro Flüchtling, welche die Bundesregierung zugesagt habe, nur noch 525 Euro in Neuenrade an. Schick betont: „Da darf kein Euro abgezwackt werden.“ Das Landtagsmitglied verwies auf das Engagement der Bundeskanzlerin, die sich für eine gerechtere Verteilung der Flüchtlinge in Europa einsetze, für die Verbesserung der Situation in den Flüchtlingscamps außerhalb Europas. Schick verwies auch auf die hohe Zahl von geduldeten Flüchtlingen in NRW (55000). Künftig sei eine Rückführung jener nötig, die als Asylbewerber abgelehnt würden. Das sei humaner, als die Menschen immer wieder zu vertrösten und nach Jahren wegzuschicken. Man lebe doch in einem Rechtsstaat. Und letztlich würden doch die Kommunen die Versorgung der Geduldeten bezahlen. Viel weiter ging die Diskussion noch und Tenor war, dass eine Grenze erreicht werde. Das habe nichts mit Hartherzigkeit oder Fremdenfeindlichkeit zu tun, es gehe, so wurde wieder betont auch „um organisatorischen Grenzen“.

Und Schick sagte angesichts der finanziellen Nöte: Wenn es eine Stadt wie Neuenrade nicht bewältigen könne, wisse man doch wie ernst es noch wird.

 

 

Text und Foto - Peter von der Beck

Heute feiert ein ganz besonderer Mensch seinen 60sten Geburtstag. Einer, dessen Engagement für Neuenrade vorbildlich ist – Josef Brockhagen. Der gebürtige Neuenrader lebt mit seiner Ehefrau Maria in der Georg-Goebel-Straße, seinem jetzigen Wahlkreis, und ist Vater von zwei erwachsenen Töchtern.

Seit 31 Jahren engagiert er sich in der Kommunalpolitik. 1994 zog er für die CDU in den Rat der Stadt ein. Seit dieser Zeit vertritt er in verschiedenen Zeitabschnitten die Interessen der Neuenrader Bürger/innen als Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss, Schul- und Sportausschuss, im Ausschuss für Umweltschutz und Forsten sowie im

Wahlprüfungsausschuss. Seit 1999 ist er zudem Vorsitzender des Kulturausschusses.

Auch als Vorstandsmitglied der Musikschule Lennetal und des Neuenrader Kulturvereins „Forum Neuenrade“ setzt er sich mit viel Herzblut für die kulturellen Belange seiner Heimatstadt ein. Josef Brockhagen ist außerdem Mitglied der Abteilung Stadtverschönerung und Mitinitiator des Neuenrader Babywaldes.

Viele Neuenrader kennen ihn auch als aktives Mitglied der katholischen Kirchengemeinde.

Hier hat er den ersten Vorsitz im Gemeinderat sowie im Förderverein St. Mariä Heimsuchung Neuenrade e.V. inne und engagiert sich als Vorsitzender des Festausschusses der katholischen Kirchengemeinde. 1975 mitbegründete er den „Shalomchor“ Neuenrade, den er 34 Jahre als Chorleiter und jetzt als erster Vorsitzender maßgeblich prägte.

Und als waschechter Neuenrader wurde seine Mitgliedschaft in der Schützengesellschaft 2011/2012 mit der Königswürde gekrönt. In seiner knappen Freizeit fährt er zudem noch den Bürgerbus.

Beeindruckt von diesem herausragenden Einsatz gratuliert die CDU Neuenrade dem Jubilar und wünscht ihm neben bester Gesundheit und Zufriedenheit weiterhin so viel Energie und Schaffenskraft zum Wohle der Stadt Neuenrade wie bisher.

Laterne, Laterne - Sonne, Mond und Sterne ...
Kinder, geht mit!
Lasst Eure Laternen leuchten
Treffpunkt: Schulhof Burgschule Neuenrade
Samstag, 07. November 2015 um 17:30 Uhr

Es gibt wieder Brezeln und einen warmen Früchtepunsch kostenlos für Euch!!!

Frauen Union Neuenrade - mit dem Herzen dabei