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CDU Neuenrade - Mit vollem Einsatz...

CDU Neuenrade

Presseberichte

Ein volles Haus konnte die CDU Senioren Union Neuenrade am vergangenen Montag melden. Auf der Terrasse des Hotels Kaisergarten stand ein Filmnachmittag auf dem Programm. Gezeigt wurden alte Filme über die Stadt Neuenrade. Die Teilnehmer konnten sich zunächst am Film "Neuenrade - Stadt im Tal der Hönne" aus dem Jahr 2005 erfreuen. Den Text dazu schrieben seinerzeit Klaus Peter Sasse und Veit-Henning Krönke. Im Anschluss daran ging es vierzig Jahre und mehr zurück. In einem Schwarz-Weiß-Film aus 1964 wurde die Stadt und deren Entwicklung aufgezeigt. Bau der alten Kläranlage, der Jahnhalle und des Freibades waren Themen. Vierhundert Jahre Neuenrader Kirchenordnung der ev. Kirchengemeinde, ein Kinderfest sowie Schützenfest und Gertrüdchen fehlten nicht. Ein Blick in die Neuenrader Industrie und Handwerk rundeten den Film ab. Abgeschlossen wurde der informative Nachmittag mit dem Teil "Das Sauerland und die Soester Börde" des Filmemachers Hubert Schonger aus dem Jahre 1929. Der Beifall der Seniorinnen uns Senioren am Ende der Veranstaltung zeigte, dass diese gut angekommen war.
Am Montag, dem 6. Juni steht nun eine Fahrt in den Klostergarten Oelinghausen mit Besichtigung der Klosterkirche auf dem Programm. Abfahrt ist um 14:00 Uhr ab Rathaus. Es werden Fahrgemeinschaften gebildet. Da nach der Besichtigung ein gemeinsames Kaffeetrinken in "Dreisborn's Gute Stube" geplant ist, ist eine Anmeldung notwendig. Diese nimmt Vorstandsmitglied Dieter Richter entgegen. Anmeldeformulare sind den Mitgliedern Anfang Mai bereits zugegangen.

Neuenrade - Polit-Prominenz, Vertreter vieler Neuenrader Vereine und Interessierte waren am Donnerstag in den Saal des Kaisergartens gekommen. Anlass war der Vortrag des Politikers und ehemaligen Weltklasse-Turners Eberhard Gienger.

Dieser ist Vorsitzender der Arbeitsgruppe Sport und Ehrenamt der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Neben dem Vorsitzenden der Neuenrader CDU, Torsten Schneider, und Bürgermeister Antonius Wiesemann waren auch die Bundestagsabgeordnete Christel Voßbeck-Kayser sowie der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Paul Ziemiak anwesend.

Es war ein Veranstaltung im Rahmen des 70. Geburtstages, den die CDU Neuenrade in diesem Jahr feiert.

Gienger, ehemaliger Welt- und Europameister am Reck, referierte zum Thema Sport und Ehrenamt. Von Anfang an betonte er dabei den Stellenwert des Ehrenamtes in Deutschland. Selbiges stärke die Vereine, es sei der Kitt der Gesellschaft. Auch die Rolle des Sports würdigte Gienger und appellierte zugleich, in diesem Bereich mehr für Kinder zu tun. Viele seien übergewichtig, gar nicht mehr in der Lage rückwärts zu laufen oder über eine Schwedenbank zu balancieren. Aus diesem Grund müsse man ihnen den Sport nahe bringen. Deswegen plädiere er für eine tägliche Sportstunde und ein entsprechendes Angebot im Kindergarten.

„Der Sport muss so selbstverständlich sein wie die Zähne zu putzen“, betonte Gienger. Auch ältere Menschen schloss er in seinen Appell ein. Natürlich könne man von ihnen keinen Doppelsalto mit Schraube mehr erwarten. „Von mir übrigens auch nicht“, bemerkte der ehemalige Spitzensportler lächelnd. Dennoch könne man Sport treiben, da jeder Muskel trainierbar sei.

Darüber hinaus hob er die wichtige Rolle der Sportvereine im Rahmen der Integration hervor, die Inklusion von geflüchteten, straffälligen oder behinderten Menschen sei dort einfacher. Die wirtschaftliche Dimension des gesamten Ehrenamtes machte Gienger ebenfalls zum Thema, rechne man für die Arbeit der Freiwilligen den Mindestlohn, käme man auf 50 Milliarden Euro, was immerhin etwa ein Sechstel des Bundeshaushaltes sei.

Um das Ehrenamt zu stärken bekämpfe man die Bürokratie und habe Haftungserleichterungen für Verantwortliche geschaffen. Außerdem sei die Übungsleiterpauschale angehoben worden. Zur weiteren Stärkung kündigte Gienger an, dass die CDU/CSU-Fraktion im kommenden Jahr ein Gesetz für das Ehrenamt plane. Deswegen bat er im Anschluss an seine Rede um eine anregende Diskussion. Themen waren hier etwa die Förderung des Transports zu Sportveranstaltungen oder die Haftung bei kopierrechtlichen Verstößen.

Dazu kamen auch allgemeine Themen wie die Dominanz des Fußballs im Vergleich zu anderen Sportarten. Auch die Entwicklung des Ehrenamts bis 2030 wurde auf eine Frage des Vorsitzenden Torsten Schneider hin thematisiert. Die Gesellschaft drifte auseinander, betonte Gienger. Zum einen sehe er persönlich die Ausbreitung von Neid und Missgunst, einige würden nur auf sich selbst schauen. Entgegenwirken könne man dem mit freiwilligem Engagement. „Das Ehrenamt kann uns zusammenbringen,“ betonte Gienger.

 

Quelle: http://www.come-on.de/lennetal/neuenrade/eberhard-gienger-fordert-taeglich-eine-sportstunde-6337554.html

Text und Foto: © Kühn

Datum: Donnerstag, 04.08.2016

Abfahrt 14:30 h ab Rathaus

 

Auch in diesem Jahr bietet die CDU Senioren Union einen Besuch der Freilichtbühne in Herdringen an. Gespielt wird das Stück "Heiße Ecke", "ein schauspielerisches und musikalisches Panoptikum aus verschrobenen Charakteren, frivolem Humor, unterhaltsamen Banalitäten, zerstörten Träumen und vor allen Dingen großen Hoffnungen".

 

Der Eintritt betragt € 8,00, es werden Fahrgemeinschaften gebildet. Abfahrt ist um 14:30 Uhr ab Rathaus. Anmeldungen ab 2. Mai möglich.

CDU-Politiker freuen sich / Bemühungen erfolgreich / Mehr für Infrastruktur Südwestfalens tun

 

Kaum zu glauben aber Tatsache: Die Fahrbahndecke der L697 zwischen Affeln und Blintrop wird in diesem Herbst erneuert. Das verkündeten gestern nicht ohne einen gewissen Stolz der CDU-Landtagsabgeordnete Thorsten Schick, Bürgermeister Toni Wiesemann, CDU- Fraktionschef Mark Hantelmann, der Ortsvorsteher von Blintrop, Jochen Sasse und natürlich Affelns Ortsvorsteher Josef Hochstein, der sich besonders intensiv geküm mert hatte. Auf Platz 42 der Liste der Straßenbauprojekte des Märkischen Kreises, die unter der Regie von Straßen NRW, durchgeführt werden, erscheint die Deckensanierung zwischen Affeln und Blintrop. Der Kostenansatz beträgt dabei pauschal 500 000 Euro. Durchaus befriedigt registrierten die CDU-Vertreter einschließlich Bürgermeister Wiesemann, dass die stetigen Bemühungen nun von Erfolg gekrönt sind. Angesichts des Budgets, das für derartige Projekte seitens des Landes zur Verfügung gestellt wird, hatte wohl niemand damit gerechnet. Für Schick und Co ist das auch eine Folge des kontinuierlichen politischen und wirtschaftspolitischen Drucks, der zugunsten von Südwestfalen und des Sauerlandes auf die Landesregierung ausgeübt worden sei. Man könne nicht ständig mit den Erfolgen Südwestfalens prahlen aber andererseits die Infrastruktur vernachlässigen. Bürgermeister Wiesemann betonte, dass sich die Region noch besser und massiver präsentieren müsse. „Gemeinsam sind wir stark“, sagte Wiesemann. Man stehe in Konkurrenz zu den städtischen Regionen, die offenbar von der Landesregierung bevorzugt würden, hieß es gestern.

 

L697 09042016

Thorsten Schick, Jochen Sasse, Josef Hochstein, Bürgermeister Antonius Wiesemann, und Mark Hantelmann.

 

Quelle: 

Text und Bild:  Peter von der Beck

Ausgabe: Süderländer Volksfreund

Erscheinungstag: 09.04.2016

Seite: 13, Resort: LOKALES

 

Misstrauen kann vor Diebstahl schützen

 

„Ich bin schwanger, haben Sie vielleicht ein Glas Wasser für mich?“ Kaum jemand würde damit rechnen, dass diese scheinbar unschuldige Begegnung an der Haustür in Diebstahl enden könnte. Um über die gängigsten Methoden der Diebe zu informieren und über Maßnahmen zur Vorbeugung aufzuklären, besuchte Kriminalhauptkommissar Frank Enser am Montag die CDU Senioren Union „Diebe sind sehr kreativ, sie können Situationen schnell einschätzen und ticken ganz anders als Normalsterbliche“, erläuterte Enser und wies darauf hin, dass schon eine für einen Moment unbeobachtete geöffnete Tür ausreicht, um dem versteckten Kompli- zen der vermeintlich Schwangeren Zutritt zur Wohnung zu verschaffen. Ist der Dieb erst einmal in der Wohnung, ist er in der Lage, auf Grund seiner Erfahrung schnell und gezielt Bargeld und Wertgegenstände ausfindig zu machen und an sich zu nehmen. Auch für sicher gehaltene oder vermeintlich originelle Verstecke sind den Kriminellen meist bereits bekannt. „Der Toilettenkasten, hinter der Schrankwand, in der Schmutzwäsche oder unter dem Teppich: Diese Verstecke sind nicht neu“, so Enser, „Zu empfehlen sind festge- schraubte Stahlkassetten oder Möbeltresore.“ Erwischt man einen Dieb in der Wohnung, ist eine Konfrontation der falsche Weg: „Sie wenden oft Gewalt an, um fliehen zu können“, so Enser. Um den Kriminellen gar nicht erst in die Wohnung zu lassen, rät Enser zu gesundem Misstrauen: „Fragen Sie sich: Was will der überhaupt von mir? Hören Sie auf ihr Bauchgefühl. Sie haben das Recht, niemanden in die Wohnung zu lassen. Haben Sie keine Angst, unhöflich zu wirken.“ Auch solle man immer hinterfragen, was einem an der Haustür erzählt wird: „Muss ein 23-Jähriger unbedingt bei einer 88-Jährigen im dritten Stock aufs Klo? Kommen Vertreter dieser Firma immer unaufgefordert?“ Steht ein Pol zist oder Angestellter der Stadtwerke vor der Tür, solle man sich den Ausweis zeigen lassen und im Zweifel bei dessen Dienststelle anrufen. „Nur in absoluten Ausnahmefällen müssen Sie jemanden hineinlassen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Im Zweifel machen Sie mit der Person einen Termin für ei- nen anderen Tag aus, an dem Sie nicht allein zu Hause sind“, empfiehlt Enser. Physischen Schutz an der Haustür können Türspione mit bis zu 220° Winkel, Türspaltsperren oder Kastenzusatzschlösser bieten. Als Faustregel gilt jedoch: „Lassen Sie keine Unbe- kannten in die Wohnung, wenn Sie allein sind.“