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"Das Wachrütteln der Eltern und der Appell an ihr Gewissen liegt im Fokus unseres Interesses." betont Torsten Schneider, Vorsitzender der CDU Neuenrade.

Mama! Papa! Nehmt Rücksicht! Für uns: Tempo 30!

Mit dieser Aussage wirbt die CDU Neuenrade seit inzwischen einem Jahr für verantwortungsbewusstes Fahren insbesondere in der Nähe von Kindergärten und Schulen. So befand sich die Niederheide am Donnerstagmorgen im Fokus der Kommunalpolitiker. Hier traf sich eine Delegation der Neuenrader CDU, um mit Bannern, Flyern und der persönlichen Ansprache, Eltern und andere Familienangehörige zu informieren. "Es ist erschreckend, dass gerade in den Bereichen unserer Schulen und Kindergärten oft gegen Verkehrsregeln verstoßen wird. Durch Zeitdruck, Bequemlichkeit und dem Gefühl vertrauter Straßen werden Geschwindigkeitsbegrenzungen und Parkvorgaben missachtet. All das bringt Kinder in Gefahr. Und wir sind der Meinung, dass das nicht sein muss. Wenn wir es schaffen, in regelmäßigen Abständen, Eltern auf Ihre Verantwortung hinzuweisen, sind wir optimistisch, die Situation insgesamt zu verbessern." so Toni Wiesemann.

Die Tempo-30-Aktion ist eine Initiative des CDU-Bau-Arbeitskreises.

Süderländer Volksfreund  Peter von der Beck

Der Bürgermeister / Politik / Kunst / Persönliches

Kaum zu glauben. Klaus Peter Sasse wird am Sonntag 70 Jahre alt. Und der hauptamtliche Bürgermeister ist gerne in Amt und Würden, er ist offensichtlich fit. Erst in wenigen Wochen geht der passionierte Motorradfahrer – eher ungern – in Pension. Dann ist er in einem Alter, in welchem schon so mancher seit einem guten Jahrzehnt den Ruhestand genießt. Nicht so Klaus Peter Sasse. Einer von Neuenrades besten Standortfaktoren führt seit fast fünfzehn Jahren die Verwaltung – man kann sagen souverän.

Hans Wülle im Alter von 90 Jahren gestorben

Hanns Wülle ist tot, er verstarb am Montag, 3. März und wurde 90 Jahre alt. Wülle, ehemaliger Leiter der Burgschule, hat viel für die Stadt Neuenrade geleistet, die das mit dem Ehrenring der Stadt würdigte. Hanns Wülle war politisch aktiv. Für die CDU saß er von 1975 bis 1994 im Rat der Stadt Neuenrade. Auch war er Mitglied der Senioren Union. Während seiner aktiven politischen Laufbahn war er Mitglied des Schulausschusses, leitete den Kulturausschuss bis zu seinem Rückzug aus dem Stadtrat. Wülle wird entscheidender Einfluss auf das kulturelle Leben in dieser Zeit in Neuenrade zugeschrieben.

Als Lehrer kam Hanns Wülle 1951 an die damalige katholische Volksschule und wurde 1966 deren Leiter. Mit der Schulreform von 1968 übernahm er die Gemeinschaftsgrundschule (heute die Burgschule Neuenrade), die er zwanzig Jahre lang bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1988 führte. Er sorgte dabei für einen räumlichen und auch pädagogischen Ausbau.

Hanns Wülle habe sich unermüdlich, geradlinig und verantwortungsbewusst für das Wohl der Stadt Neuenrade eingesetzt, heißt es von Neuenrades Stadtoberhaupt, Klaus Peter Sasse.

Dafür gebühre ihm besonderer Dank und Anerkennung.

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