TOP

 

CDU Neuenrade - Mit vollem Einsatz...

CDU Neuenrade

Presseberichte

Themen:

 

  • wius072018

    Anhebung des Vergnügungssteuersatzes

  • TOP-THEMA: Ärztemangel in Neuenrade

  • Anträge Feuerwehr : Für eine zukunftsfähige freiwillige Feuerwehr

  • Mit dem Windelzuschuss bares Geld sparen

  • Neuer Vorstand der JU

  • Rückblick CDU vor Ort

  • CDU Neuenrade unterstützt die Tennisabteilung des TuS Neuenrade

 

 

 

 

 

PICT0003Die CDU Senioren Union Neuenrade hatte am Montag Kriminalhauptkommissar Frank Enser, der seit 40 Jahren im Dienst der Kriminalpolizei tätig ist, eingeladen zum Thema Straftaten in der Öffentlichkeit. Die Aufgabe von Frank Enser ist es, Senioren auf die Gefahren hinzuweisen und sich gedanklich und präventativ damit zu beschäftigen. So gebe es in seiner Dienststelle ferner Spezialisten zu den Themen Sucht, Drogen, Internetkriminalität, Einbruchschutz, Sexualstraftaten sowie Beauftragte für Opferschutz, die beratend allerdings ohne Rechtsberatung sich für die Opfer von Straftaten einsetzen. Diese Leistungen seien immer kostenlos.

Überfälle auf Senioren seien statistisch gesehen in der Minderheit, dagegen sei die Zahl bei jungen Menschen zwischen 16 und 24 Jahren besonders hoch.

Einen besonderen Schwerpunkt der Aufklärung legte Enser auf das Geldabheben. Die Tätergruppe versuche, an das Geld der Bankkunden zu kommen. Durch Tricks gelinge es ihnen auch sehr oft, die Senioren zu Opfern werden zu lassen. „Tragen Sie das Geld am Körper und nicht in der Handtasche, denn durch Ablenkung, z.B. Anschubsen oder ein Eisfleck auf der Kleidung kommt der zweite Beobachter sofort zum Zugriff auf das Geld.“. Dabei könnten sie sogar die Armbanduhr stehlen, ohne dass das Opfer es merke. Bei Männern käme es häufig vor, dass die Gesäßtasche aufgeschlitzt würde. Die Täte beobachteten schon im Vorfeld ihre Opfer „Seien Sie sich im Klaren, dass Sie in der Öffentlichkeit beobachtet werden“. Es gäbe wissenschaftliche Erkenntnisse, dass, wer sich mit dem Problem und der Präventation befasse, sich im Fall eines Übergriffs der Situation gemäß anders verhalte.

Ein besonderer Schwerpunkt der Aufklärung des Kriminalhauptkommissars war die Auszahlung am Bankautomaten. Die Täter wären in der Lage, Klebestreifen in den Schlitz für die Bankkarte zu befestigen. Die Bankkarte wäre dann im Automaten und könne von ihnen problemlos herausgezogen werden. Deshalb solle man niemals den Bankautomaten verlassen, sondern sofort Hilfe holen. Auch die Pinnummer solle man immer mit zwei Fingern eingeben, denn durch die Abfolge kann der Täter sofort die Nummern erkennen.

Viele Tipps gab Enser den CDU Senioren noch mit bei Fahrten mit Bussen und Bahn sowie bei Anrufen von angerblichen Polizeimitgliedern.

In der anschließenden lebhaften Diskussion konnten noch viele Fragen von diesem Fachmann geklärt werden.

 

Foto Axel Struwe

Eine der wichtigsten Institutionen der Stadt dürfte die heimische freiwillige Feuerwehr sein. Die Kameradinnen und Kameraden der freiwilligen Feuerwehr sind das ganze Jahr über für Neuenrades Bürger in Bereitschaft. Alljährlich bei den Haushaltsplanberatungen wird den Politikern die Ausstattung der Wehr in das Gedächtnis gerufen. Grund genug für die Neuenrader CDU sich in einer "Vor Ort Veranstaltung" ein Bild über die Einsätze und den gegenwärtigen Zustand der Feuerwehr zu verschaffen.

Stefan Besser, Zugführer des Löschzuges I der Kernstadt, übernahm die Vorstellung der Einsatzwagen, bevor Stadtbrandmeister Karsten Runte die Aufgaben der Wehr, begonnen beim Brandschutz, den Einsatz bei Unfällen bis hin zum vorbeugenden Brandschutz aufzeigte.

Die Feuerwehr müsse leistungsfähig bleiben. Voraussetzung dazu sei die gute Ausbildung, die optimale Ausstattung sowie ein funktionierendes Melde- und Alarmsystem. Alles soll auf die ortsspezifischen Gegebenheiten einer Gemeinde abgestimmt sein, als Beispiel nannte er u. a. die Wohndichte, die Fläche und den Waldanteil. Immer mehr werde vom Gesetzgeber geregelt.

Auch die Brandwachen bei Veranstaltungen seien immer wieder ein Thema. Sie sind für Veranstaltungen ab 350 Besucher vorgeschrieben.

Den Nachwuchs für diese wichtige Institution "Feuerwehr" versuchen die Verantwortlichen durch die Jugendfeuerwehr zu bekommen, die zur Zeit aus 36 Mitgliedern besteht. Hier ist es extrem wichtig, den Mädchen und Jungen ein attraktives Angebot zu machen. Dass dazu auch Freizeitangebote gehören, sollte nicht unerwähnt bleiben.

Mark Hantelmann, CDU Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt, dankte beiden Herren für ihre ausführlichen Informationen, die sicherlich in die Fraktionsarbeit eingehen werden.

Vortrag und Diskussion zum Thema: „Ein Jahr im Düsseldorfer Landtag“

Seit der letzten Landtagswahl am 14. Mai 2017 ist fast genau ein Jahr vergangen. Dieses nahm die Senioren-Union Neuenrade zum Anlass, um den heimischen Landtagsabgeordneten Marco Voge in den Kaisergarten einzuladen. Die Senioren folgten zunächst dem Vortrag des Abgeordneten, in dem dieser von seiner Arbeit in der Landeshauptstadt, ganz persönlichen Eindrücken und Erfahrungen sowie den seiner Meinung nach wichtigsten politischen Themen und Vorhaben der neuen Landesregierung sprach. Bei sommerlichen Temperaturen waren zahlreiche interessierte der Einladung der Senioren-Union und des Vorsitzenden, Axel Struwe, gefolgt.

Die Arbeit der NRW-Koalition folge laut Voge besonders dem Dreiklang der Begriffe „Konsolidieren“, „Investieren“ und „Modernisieren“. Es gehe darum, das große Ganze im Land zu betrachten und zuerst die rot-grünen Hinterlassenschaften aufzuräumen. Hierzu gehöre, dass seit dem Jahr 1973 zum ersten Mal wieder ein ausgeglichener Haushalt in Aussicht stehe. Neue Schulden zu vermeiden dürfe aber nicht heißen, dass wichtige Investitionen ausbleiben. So seien beispielsweise in den Bereichen Sicherheit und Infrastruktur bereits wichtige Weichen gestellt worden. „Die Polizei ist besser aufgestellt und erfährt deutlich mehr Unterstützung von uns. Das kommt auch konkret in Form 14 zusätzlicher Stellen im Märkische Kreis vor Ort an“, veranschaulicht Marco Voge. Bei den vielen verschiedenen Themen stellte er in einigen Bereichen besonders den lokalen Bezug heraus. Bei der B229n sei die politische Bremse endlich gelöst und der Termin vor Ort mit dem Verkehrsminister Hendrik Wüst habe die Umsetzung beschleunigt. Auch von Reformen bei den Kommunalfinanzen habe die Stadt Neuenrade profitiert. Durch den Wegfall des sogenannten „Kommunalsoli“, in den die Stadt seit der Einführung 2013 jedes Jahr eingezahlt habe, verbessere sich der finanzielle Spielraum der Stadt deutlich. „Über 230.000 Euro stehen Neuenrade für das Jahr 2018 an Schlüsselzuweisungen vom Land mehr zur Verfügung“, rechnet Voge vor.

Im Anschluss an den kurzweiligen Vortrag nutzten die Senioren noch die Gelegenheit, um Fragen zu stellen und persönlich mit dem Abgeordneten ins Gespräch zu kommen. Vorstandsmitglied Hans-Rainer Golka bedankte sich im Namen der Anwesenden und stellte fest: „Die Informationen und Eindrücke aus Düsseldorf ungefiltert und persönlich vom Abgeordneten zu bekommen, ist eine tolle Sache. Danke, dass Sie sich die Zeit nehmen und uns vor Ort Rede und Antwort stehen, Herr Voge.“

Dass es sich bei der Firma Ossenberg-Engels um ein waschechtes Familienunternehmen handelt, war schon gleich bei der Begrüßung deutlich zu spüren. Per Handschlag wurde die ca. 20-köpfige Gruppe der CDU Neuenrade äußerst freundlich von der Familie Ossenberg-Engels sowie dem Vertriebsleiter Andreas Wrobel in einer nett hergerichteten Halle des Unternehmens begrüßt.

Dipl.-Ing. Ralf Ossenberg-Engels hieß die CDU-Gäste als Familienoberhaupt und geschäftsführender Gesellschafter in seinen Räumlichkeiten willkommen. Im Rahmen  einleitender Worte schilderte er die Beweggründe, weshalb ein Wegzug vom eigentlichen Firmenstandort in Evingsen im Jahre 2014 aus Platzgründen unerlässlich war. 

Gut in Erinnerung habe er bis heute die damals herzliche Aufnahme in Neuenrade seitens Stadt, Bürgermeister und Bauamt. Ihre "offenen Ohren" hätten den Umzug um einiges erleichtert. Die Investition in neue Technik, neue Maschinen und zusätzliche Mitarbeiter zeigte schon binnen kürzester Zeit deutliche Erfolge. So wurde im Winter 2017 bereits der erste Anbau erforderlich: eine zusätzliche Lagerhalle schaffte den notwendigen Platz, um weitere Maschinen in der Produktionshalle unterbringen zu können. Insgesamt erstreckt sich die Produktions- und Lagerfläche nun auf einer 30 x 140 Meter großen Hallenfläche.

Ralf Ossenberg-Engels führt das Unternehmen in der vierten Generation und verkündete, zurecht mit großer Freude, eine besondere Neuheit: Seit April ist die fünfte Generation mit in das Unternehmen eingestiegen. Sohn Jonas Ossenberg-Engels ist Mitglied der Geschäftsleitung und hauptverantwortlich für den Bereich der Materialwirtschaft. Tochter Joana Ossenberg-Engels kümmert sich um die Personal- und Organisationsentwicklung.

Im Rahmen einer lebhaften Präsentation ließ Andreas Wrobel die chronologische Entwicklung des Unternehmens Revue passieren, bevor er mit einer Animation aufzeigte, über welche vielfältigen Möglichkeiten Ossenberg-Engels in der Drahtverarbeitung verfügt.

In einem anschließenden Rundgang in zwei Gruppen durch die Produktion war die CDU Neuenrade sichtlich erstaunt von der Vielfältigkeit und Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Kein Wunder also, dass man mit diesem Angebot nicht auf eine Branche festgelegt ist, sondern branchenübergreifend Lösungen anbieten kann. Hierbei zeichnet sich auch die große Flexibilität des Unternehmens aus, die es ermöglicht, auf individuelle Wünsche in Klein- und Großserien einzugehen.

Dass Ossenberg-Engels auch viele Teile herstellt, die jedermann aus seinem persönlichen Umfeld kennt, bewiesen einige Anwendungsbeispiele: wie z.B. aus dem Automobilbereich die Abschleppösen, der Schlosshaltebügelim Türbereich oder eine Schweißbaugruppe, die im Fahrzeug die Rückenlehne der Rücksitzbank hält oder aber Halter, die zur Aufhängung der Abgasanlagen dienen. Auch der Griff einer Maurerkelle oder der kleine Haken, der die Kette am Gummistopfen von Ausgussbecken fixiert, stammen aus dem Hause Ossenberg-Engels.

Dass man gemeinsam stärker ist, davon ist das Unternehmen überzeugt. Und so gründete es zusammen mit sechs anderen Familienunternehmen, überwiegend aus der Region, aber aus völlig anderen Fertigungsbereichen, ein innovatives Netzwerk namens "Industry Performance Germany". Hierbei steht zwar der Erfahrungsaustausch und die Hilfestellung bei allgemeinen Themenbereichen im Fokus, aber so kann es auch schon einmal dazu kommen, dass gemeinschaftlich an Ausschreibungen teilgenommen wird. Jüngstes Erfolgsbeispiel ist ein innerhalb des Netzwerkes entwickeltes Verschlusssystem für Serverschränke. Abnehmer ist ein renommiertes deutsches Unternehmen mit ca. 9000 Mitarbeitern, das dieses Produkt in ein neues Großschranksystem integriert hat. Besonders stolz kann das 35-köpfige Ossenberg-Engels-Team nicht nur auf diese Erfindung sein, sondern auch darauf, dass die deutsche Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel sich im Rahmen der Hannover Messe von dem Großschrank höchstpersönlich überzeugen konnte.

„Neuenrade ist eine kleine, aber feine Industriestadt. Die hier ansässigen Unternehmen sind häufig Familienbetriebe mit jahrzehntelanger Tradition. Sie alle prägt ein hohes Streben nach wirtschaftlicher  Nachhaltigkeit, gepaart mit einer ordentlichen Portion Innovationskraft. Sie bilden hier vor Ort aus und stellen viele Arbeitsplätze. Das ist sehr gut so. Die CDU Neuenrade unterstützt daher die Unternehmen in Neuenrade bestmöglich und steht mit ihnen in regelmäßigem, engem Dialog.“ so Torsten Schneider, Vorsitzender der CDU Neuenrade in einem abschließenden Statement.

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok