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CDU Neuenrade - Mit vollem Einsatz...

CDU Neuenrade

Presseberichte

Themen:

 

  • Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) Neuenrade

 

Zum Thema MVZ sind eine Menge Fragen aufgekommen. Um Missverständnissen entgegen zu treten, liefern wir Ihnen mit dieser Sonderausgabe
von „Wir in unserer Stadt“ Antworten auf Fragen, die wir in zahlreichen Gesprächen mit Neuenrader Bürgerinnen und Bürgern gesammelt haben,
und die wir gerne mit Ihnen allen teilen möchten.
Sollten Ihre Fragen weiterhin unbeantwortet bleiben, zögern Sie nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen. Rufen Sie uns an unter 02392 6592344 oder
schreiben Sie uns eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir sind gerne für Sie da.

 

 

 

Auf Einladung der CDU Senioren Union referierten die beiden Geistlichen Dieter Kuhlo - Schönberg von der evangelischen Kirche und Pater Kamil Pawlak von der katholischen Kirche vor 36 Teilnehmern über verschiedene aktuelle Fragen.

Kuhlo-Schöneberg gab zunächst einen historischen Überblick über die Entwicklung der christlichen Kirchen. Nach dem Krieg, als die Menschen keinen Halt mehr hatten, die Flüchtlinge aus dem Osten hierher kamen, blühte das christliche Leben und demzufolge wurden viele Kirchen neu errichtet..

Heute sei genau das Gegenteil der Fall. Die Menschen zögen sich immer mehr von der Religion zurück. Früher hatte man in Neuenrade zwei Pfarrstellen. Ob in weiter Ferne eine Pfarrstelle erhalten bleiben könne, hänge auch von der Frage des pastoralen Nachwuchses ab. Seine Frage an die Teilnehmer lautete: Wie ist die Situation heute: Brauchen wir Gott nicht mehr oder ist es so, dass wir Gott nicht mehr spüren oder habe sich in unserem Inneren etwas verändert?

Pater Kamil ergänzte, dass Neuenrade keine grüne Insel sei, denn nicht nur die Entwicklung des Glaubens, auch die Altersstruktur, die wirtschaftliche Entwicklung trügen zum Rückgang bei. Die Familien würden schwächer und ein Egoismus breite sich aus, wobei positiv zu bemerken sei, dass der Zusammenhalt in den kirchlichen Gemeinden sehr groß sei.

Zur Entwicklung der Ökumene konnten die Geistlichen nur Positives berichten. Die Gebetsinitiative des Taize-Gottesdienstes, die einmal im Monat erfolgt, würde von den Mitgliedern beider Kirchen intensiv besucht, weil man hier spüre, dass die Menschen nach dem Glauben suchten. Auch gegenseitige Besuche, intensiver Gesprächsaustausch zur Durchführung von gemeinsamen Veranstaltungen seien die Regel. Hier wurde besonders auf den ökumenischen Bußgang aller vier christlichen Gemeinden in Neuenrade am 12.4 um 18.30 Uhr hingewiesen, der auch zum Ausdruck bringen soll, dass die Wunde der Reformation geheilt werden könne. Auch die zahlreichen Gottesdienste während der Woche und an den Sonntagen, Jugendaktionen zwischen Firmlingen und Konfirmanden, Abordnungen der Kirchen zur Konfirmation und Kommunion und noch andere gemeinsame Projekte wie Schulgottesdienste zeugten davon, wie Ökumene in Neuenrade gelebt würde. Man wolle damit zum Ausdruck bringen, dass man Schwestern und Brüder im Sinne von Jesus sei, so Kuhlo-Schöneberg.

Zur Zukunftsfrage, so Pater Kamil, könne man keine Strategie oder Prognose erstellen. Die Geschichte der Kirche habe gezeigt, dass sie nicht an Personenzahlen gebunden sei, sondern es sei immer eine Geschichte des Glaubens gewesen. Wie können wir unsern Glauben im Alltag leben, lautete die Frage. Vieles könne Angst machen, weil man nicht wisse, was in Zukunft passiert. Es werden immer weniger Priester sein, sodass man in Sorge sei, wie Seelsorge in Zukunft gesichert werden könne.

Nachwuchsmangel gebe es auch in der evangelischen Kirche, auch das Kirchensteueraufkommen werde geringer sein.

In der anschließenden Diskussion wussten die Geistlichen Antwort auf viele Fragen zu geben. (MV)

Pater Kamil und Pastor Kuhlo-Schöneberg stellen sich in den Dienst der Ökumene

 

Gut besucht war die Veranstaltung der CDU Senioren Union Neuenrade

Informationen über die Stadt aus berufenem Mund n bekamen die Mitglieder und Freunde der CDU Senioren Union Neuenrade in der vergangenen Woche im Hotel Kaisergarten. Dass die jährliche Veranstaltung bei den Senioren nach wie vor sehr beliebt ist, zeigte die hohe Teilnehmerzahl von 45 Personen. Sie erhielten einen umfassenden Überblick über die Ereignisse des vergangenen Jahres. Wie in den Vorjahren auch, hatte sich Bürgermeister Antonius Wiesemann die Zeit genommen, die wichtigsten Ereignisse Revue passieren zu lassen und sie anhand einer Präsentation darzustellen.

Relativ stabil, so das Stadtoberhaupt, sei die Einwohnerzahl mit 12.321 am 01.12.2018. Das gleiche gelte für die Geburtenrate, im Zeitraum 2017/2018 wurden 130 Kinder geboren. Ausführlich berichtete Wiesemann über die Schulsituation in Neuenrade. Erfreulich, dass nach einer Delle nun auch die Anmeldezahlen in der Hönnequellschule gestiegen sind. Weitere Schwerpunkte bildeten die kommunalen Entwicklungskonzepte (IKEK und ISEK), die Wohnbauflächen, das Jugend - Netzwerk, die Flüchtlingssituation und natürlich die ärztliche Versorgung der Stadt Neuenrade. Das die Senioren an den Entwicklungen der Stadt interessiert sind, zeigten die vielen Diskussionsbeiträge, die während des Vortrages immer wieder gestellt wurden.

Die nächste Veranstaltung, die sich mit der Situation in Neuenrade beschäftigt, findet am Montag, dem 1. April ebenfalls um 15:00 Uhr im Kaisergarten statt. Dann werden die Neuenrader Geistlichen, Pastor Pater Kamil und Pastor Kuhlo-Schöneberg über "Neuenrade - wie sie es sehen" berichten.

 

Bürgermeister Antonius Wiesemann bei seinem Vortrag vor der CDU Senioren Union

 

Gut gefüllt war die Terrasse im Hotel Kaisergarten, auf de sich 45 Mitglieder und Freunde   der CDU Senioren Union über das Neueste aus Neuenrade informieren ließen.

Marco Voge: „Gute Nachrichten für die medizinische Versorgung vor Ort!“

Die Zukunft der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum beschäftigt die Menschen. Auch der heimischen Politik ist dieses Thema besonders wichtig. Sowohl die Stadt und der Bürgermeister, als auch die Kommunalpolitik beschäftigen sich seit geraumer Zeit damit, konkrete Lösungen zu finden, da die Versorgungssituation in Bezug auf niedergelassene Hausärzte besonders angespannt ist. Der NRW Gesundheitsminister hat auf Vermittlung des heimischen Landtagsabgeordneten nun seine volle Unterstützung zugesagt!

Bereits im Sommer letzten Jahres kamen Bürgermeister Antonius Wiesemann, die CDU Neuenrade rund um Marcus Dunker, Mark Hantelmann und Daniel Wingen mit dem heimische Landtagsabgeordnete Marco Voge ins Gespräch. Bei einem gemeinsamen Termin im Rahmen der letztjährigen Sommertour des Abgeordneten waren die Versorgung vor Ort und das Hausärzteproblem Thema. Besonderen Schwerpunkt legte Voge bei seiner Tour darauf, dieses facettenreiche Feld aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten: „Es ging darum zuzuhören, Fragen zu stellen und zu diskutieren, wie wir eine gute Versorgung in ländlichen Regionen und konkret in Neuenrade erhalten und stärken. Im regelmäßigen Austausch befinden wir uns natürlich auch darüber hinaus.“

In Folge des gemeinsamen Gesprächs vermittelte Voge den Kontakt zum Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Antonius Wiesemann und der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Daniel Wingen präsentierten Minister Karl-Josef Laumann bei einem Treffen in Düsseldorf die Situation, Probleme und ihre Lösungsansätze. Konkret ging es um die Option der Gründung eines kommunalen Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ). Weitreichende Überlegungen hierzu wurden in die Wege geleitet und ein konkreter Antrag von der CDU Neuenrade im Rat der Stadt Neuenrade gestellt.

Marco Voge ist sich sicher, dass man sich nun auf einem guten Weg befindet: „Karl-Josef Laumann hat zugesagt, dass er die Neuenrader unterstützt und bereits Telefonate mit den richtigen Ansprechpartnern geführt. Er hat zugesagt mit der Kassenärztlichen Vereinigung zu sprechen, sich gekümmert und auch persönlich eine Rückmeldung gegeben. Dadurch sind wir einen entscheidenden Schritt weitergekommen. Als Staatssekretär in Berlin hat er dafür gesorgt, dass genau diese Möglichkeiten für Kommunen ins Gesetz integriert wurden. Die CDU Neuenrade und die Stadt rund um Antonius Wiesemann haben super Vorarbeit geleistet und in Neuenrade ist man gewillt, aktiv neue Wege zu beschreiten. Deshalb bin ich sicher, dass es nun in großen Schritten voran geht. Auf den weiteren Prozess bin ich sehr gespannt.“

Der heimische Landtagsabgeordnete freut sich darüber, dass das Projekt nun Fahrt aufnimmt: „Das ist eine tolle Entwicklung für Neuenrade und die Region! Für andere Städte und Regionen in NRW könnten die Bemühungen in Neuenrade Modell- und Pilotcharakter haben. Viele junge Mediziner scheuen sich davor, sich niederzulassen und eine eigene Praxis zu gründen. In Neuenrade hat man das erkannt und sucht echte eigene Ideen, statt sich dem Trend einfach hinzugeben. Das ist ein super Beispiel dafür, wie Politik vor Ort Probleme schon frühzeitig erkennen und Lösungen anbieten kann.“

Bürgermeister Wiesemann ergänzt hierzu, dass die in den letzten Jahren festzustellende Entwicklung des Mangels an medizinischer Versorgung im ländlichen Raum kurzfristig behoben werden muss, es aber keine Lösungen aus der Schublade gibt: „Viele reden nur und tun nichts. Konkrete Vorschläge lassen oft auf sich warten. Nur Ideen und Köpfe helfen uns weiter, perspektivisch die medizinische Versorgung unserer Stadt sicherzustellen. Trotz der vielen Bemühungen, auch der Beteiligten vor Ort, gilt es jetzt, mit diesem Baustein gemeinsam das Ziel zu erreichen den Bürgerinnen und Bürgern die Sorge zu nehmen in Neuenrade nicht gut medizinisch versorgt zu sein. Die persönliche und politische Unterstützung des Herrn Ministers für eine neuartige Lösung in Neuenrade ist mir sehr wichtig und hilft uns weiter.“

Daniel Wingen bedankt sich für die Unterstützung: „Der intensive Kontakt mit dem Minister persönlich, der auch im Anschluss an das Gespräch von unserem Bürgermeister und der Stadtverwaltung fortgesetzt wurde, hat entscheidend dabei geholfen, die richtigen Weichen zu stellen und bestehende Probleme aus dem Weg zu räumen. Wir sind Marco Voge sehr dankbar, dass er uns in dieser Form begleitet hat und er uns den Besuch in Düsseldorf ermöglicht hat!“

Mit der Vorstellung der Kreisleitstelle des Märkischen Kreises startete die CDU Senioren Union Neuenrade in das neue Jahr

Was passiert eigentlich, wenn ich die Rettungsdienste unter "112" gewählt habe? Das und die Funktionsweise der Kreisleitelle des Märkischen Kreises brachte deren Chef, Stephan Volkmann, den Mitgliedern und Freunden der Senioren Union nahe.
Einen ausführlichen Bericht der heimischen Presse können Sie sich unter dem Link: 
https://www.come-on.de/lennetal/neuenrade/rettungsleitstelle-luedenscheid-leben-retten-telefon-11735938.html ansehen.

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